Der Weltkindertag – ein wichtiger Tag für Kinder!

Heute waren die FEZblogger anlässlich des Weltkindertags-Fest auf dem Potsdamer Platz unterwegs. Ich habe mich für Euch mal schlau gemacht, warum man den Weltkindertag überhaupt feiert. Außerdem möchte ich Euch über die Geschichte und über die Ziele dieses Tages informieren und ich will klären, warum der Weltkindertag so ein wichtiger Tag für Kinder ist.

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Die Geschichte des Weltkindertags

Die Geburtsstunde des Weltkindertages liegt lange zurück: Auf der 9. Vollversammlung der Vereinigten Nationen am 21. September 1954 wurde den Mitgliedsstaaten empfohlen, einen weltweiten Kindertag einzurichten. Die Idee stieß auf breite Zustimmung und so beteiligten sich ein Jahr später 40 Länder am so genannten „Universal Children‘s Day“. Dabei konnten die Staaten selbst entscheiden, wie sie diesen besonderen Tag umsetzten und wann sie ihn feiern. Jahre lang wurde der Weltkindertag nicht von der Öffentlichkeit wahrgenommen. Aber seit dem das Deutsche Kinderhilfswerk begann, diesen Tag mit einem Kinder- und Familienfest zu feiern und auch Forderungen zur Einhaltung der Kinderrechte erhebt, konnte sich der Weltkindertag in der Bundesrepublik durchsetzen. Aus einem kleinen Fest in der ehemaligen Hauptstadt Bonn entstand eines der größten Kinder- und Familienfeste Deutschlands als zentrale Veranstaltung anlässlich des Weltkindertages in Berlin. Aber nicht nur in Berlin, sondern auch in mehr als 400 Städten und Gemeinden, finden Veranstaltungen und Ausstellungen rund um diesen besonderen Tag statt.

Die Ziele des Weltkindertages

Schon von Anfang an steht der Einsatz für die Rechte der Kinder und die Förderung der Freundschaft unter Kindern und Jugendlichen im Mittelpunkt. Darüber hinaus verpflichten sich die beteiligten Regierungen öffentlich dazu, die Arbeit des Kinderhilfswerks der Vereinigten Nationen (unicef) zu unterstützen. Die verschiedene Organisationen waren auch am letzten Sonntag auf dem Potsdamer Platz, um über die Kinderrechte zu informieren. Mehr zum Weltkindertags-Fest vom 18. September findet Ihr hier in auf unserem Blog.

Was sind überhaupt Kinderrechte?

Im Jahr 1959 verabschiedete die UN-Generalversammlung eine Erklärung der Rechte des Kindes. Die Mitgliedsstaaten waren jedoch nicht dazu verpflichtet diese einzuhalten. Auf Vorschlag der polnischen Regierung trat am 20. September 1990 eine internationale Kinderrechtskonvention in Kraft. Diese ist rechtlich bindend und ist bisher von 195 Staaten bestätigt worden – auch von Deutschland. Die in dieser Konvention festgelegten Kinderrechte gelten für alle Kinder. Dabei ist es egal welche Hautfarbe, Religion oder Sprache sie haben, egal, ob sie weiblich oder männlich sind. Alle Kinder haben die gleichen Rechte und sollen auch gleich behandelt werden. Kinderrechte schützen Kinder vor Verwahrlosung, Gewaltanwendung und Misshandlung. Zu diesen Kinderrechten gehört auch ein Recht auf Bildung, sowie ein Recht auf Beteiligung an Freizeit und Kultur und ein Recht auf angemessene Lebensbedingungen. Des Weiteren gibt es auch ein Recht, das die Gesundheitsvorsorge für Kinder und Jugendliche vorschreibt. Die FEZblogger berichteten bereits am 29. Mai 2016 über Kinderrechte. Diese geltenden Rechte müssen nach der UN-Kinderrechtskonvention eingehalten werden.

Der Weltkindertag ist also auf Grund der Tatsache, dass dieser auf die Kinderrechte aufmerksam macht, ein sehr wichtiger Tag für alle Kinder – auch für Kinder, die außerhalb Europas leben und denen es teilweise auch viel schlechter geht als uns.

Falls Ihr mehr über die Kinderrechte und den Weltkindertag erfahren möchtet, könnt Ihr Euch im Internet bei den verschieden Kinderhilfswerken informieren. Oder Ihr besucht – falls noch nicht geschehen – einfach im nächsten Jahr selbst das große Fest zum Weltkindertag auf dem Potsdamer Platz.

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