Traditionell zu Weihnachten führt die Astrid-Lindgren-Bühne im FEZ-Berlin wieder ihre neue Eigenproduktion auf. Dieses Jahr steht „Pippi plündert den Weihnachtsbaum“ auf dem Spielplan. Noch bis zum 27.12.2017 wird auf der Bühne das Theaterstück aufgeführt.

Schon eine halbe Stunde vor Beginn des Stücks standen dicht gedrängt Mamas, Papas, Onkel, Tanten und Großeltern mit ihren Kindern und Enkelkindern vor der Astrid-Lindgren-Bühne und warteten auf den Einlass. Zwischen all den Familien warteten auch wir voller Neugierde auf das Stück. Für einige von uns ist Pippi Langstrumpf ein Stück Kindheit, umso gespannter waren wir auf ein neues Abenteuer von ihr. Als wir schließlich im Saal angekommen waren, sicherten wir uns die besten Plätze, ganz mittig hinten – direkt vor dem Licht- und Tonpult, und warteten bis es endlich losging.

Die Hauptstory ist, dass Pippi einen Tag vor Weihnachten (am 23.12.) bemerkt, dass morgen Weihnachten ist. Deswegen macht sie sich mit ihren Freund*innen Annika und Tommy in die Stadt und will Geschenke kaufen. Als sie ein Kaufhaus gegangen sind, war die Verkäuferin gerade mit einem Kunden beschäftigt. Sie schenkte Pippi und Co. keine Aufmerksamkeit. Erst als Pippi ihren Sack voll Gold ausschüttete, kümmerte sich die Verkäuferin auf einmal um sie. Pippi, Annika und Tommy haben alles gekauft, was sie im Laden gesehen haben. Doch als die drei Freund*innen auf die Kinder Inga und Pelle treffen, wird ihnen klar, dass es zu Weihnachten viel Wichtigeres als Geschenke gibt: Und zwar, dass Gesundheit, Zeit mit der Familie, Freundschaft und füreinander dasein das Wichtigste auf der Welt sind.

„Pippi plündert den Weihnachtsbaum“ ist ein gut gelungenes Theaterstück für die ganze Familie. Das Theaterstück bringt eine sehr schöne Botschaft rüber und das Bühnenbild sieht sehr hübsch aus. Musik, Kostüme und Gestaltung sind sehr modern. Und es gibt auch zauberhafte Lichteffekte, die Weihnachtsstimmung aufkommen lassen. Eine sehr besondere Rolle im Stück ist das Pferd, bei dem sich Meinungen und Vorstellungskräfte sehr unterscheiden. Weil das Pferd durch einen Mensch dargestellt wird, muss man schon viel Vorstellungskraft haben, um es zu erkennen. Das gelingt Kindern meistens besser als Erwachsenen.

Wenn ihr Euch ein eigenes Bild machen wollt, dann besucht Pippi Langstrumpf bis zum 27.12.2017 doch einfach in der Astrid-Lindgren-Bühne. Ein Besuch lohnt sich! Und wenn Ihr noch etwas mehr erfahren wollt, dann klickt Euch doch einmal in unser Interview mit den Hauptdarsteller*innen.

Euer FEZblogger
Florian

Pippi plündert den Weihnachtsbaum – Eine Theaterkritik

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