Der Muttertag – Der Ehrentag jeder Mutter

365 Tage im Jahr, 7 Tage in der Woche und 24 Stunden am Tag immer verfügbar sein – eigentlich der härteste Job der Welt. Trotzdem begleitet uns unsere Mutter fast unser gesamtes Leben. Von der Geburt bis zum Erwachsenwerden – unsere Mutter ist immer für uns da. Sie erlebt unseren ersten Tag im Kindergarten, unsere Einschulung, begleitet uns beim Erwachsenwerden, der ersten großen Liebe und unserem ersten Beruf. Aber wann danken wir unserer Mutter? Natürlich am Muttertag! Das ist der Tag, an dem unsere Mutter im Mittelpunkt steht.

Foto: Kristin

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Der Muttertag ist jeweils am zweiten Sonntag im Mai. So auch am 8. Mai dieses Jahres. An diesem Tag können sich Kinder bei ihrer Mutter für ihre Fürsorglichkeit bedanken oder sie mit einem kleinen Geschenk überraschen. In diesem Artikel möchte ich euch die Geschichte des Muttertags näherbringen, euch Ideen geben, wie man einen gelungen Ehrentag der Mutter gestalten kann und Tipps für ein Geschenk geben.

Die Geschichte des Muttertags

Es gibt Hinweise, die ein Fest zu Ehren der Mütter bereits in der griechischen Antike erahnen lassen. Im Frühling jedes Jahres wurde zu dieser Zeit Göttermutter Rhea, die unter anderem auch als Göttin der Mutterschaft galt, geehrt. Im 13. Jahrhundert gab es dann in England erstmals einen so genannten „Mothering Sunday“, bei dem während eines kirchlichen Festtags den Müttern gedankt wurde. Dieser Brauch hielt sich bis zum 17. Jahrhundert.

Als eigentliche Begründerin wird jedoch Anna Marie Jarvis genannt, die mit dem „Memorial Mothers Day Meeting“, in Erinnerung an ihre verstorbene Mutter, 1907 den ersten Muttertag feierte. Im Jahr 1914 galt der Muttertag dann erstmals als nationaler Feiertag in den USA.

In Deutschland sorgte Werbung von Blumenläden, die die Menschen mit dem Motto „Ehret die Mütter“ anlockten, für eine erstmalige Erwähnung in Deutschland. Jedoch benannten diese den Muttertag als „Tag der Blumenwünsche“. Das war im Jahr 1922. So konnte sich dieser Ehrentag der Mütter auch langsam in Deutschland etablieren.

So sieht ein gelungener Muttertag aus

Am Muttertag sollte die Mutter im Mittelpunkt stehen und die Familie sollte die tägliche Arbeit, die meist nicht wahrgenommen wird, würdigen, indem man diese Arbeiten einmal selbst verrichtet. Auch im FEZ-Berlin kann man einmal in die Rolle der Mutter oder des Vaters schlüpfen. In der so genannten „Stressmaschine“ der Ausstellung „Alles Familie!“ im Alice – Museum für Kinder muss man verschiedene Alltagssituationen meistern. Also sollte der Tag der Mutter für die Mütter selbst so angenehm wie möglich gestaltet werden. Man kann beispielsweise der Mutter das Frühstück ans Bett bringen oder eine besondere Unternehmung mit der Mutter planen. Doch auch ein kleines Geschenk kann der Mutter eine Freude bereiten.

Mögliches Muttertagsgeschenk

Bei einem Muttertagsgeschenk ist eigentlich nur eines wichtig: Es muss von Herzen kommen. Das heißt, dass ein Geschenk nicht die teure Pralinenpackung aus dem Süßwarengeschäft oder eine Torte aus der Konditorei nebenan ist. Ein gutes Geschenk kann auch ein selbst gepflückter Blumenstrauß oder eine selbst gebastelte Grußkarte sein. Aber auch ein eigenes Gedicht kann überzeugen und die Mutter beeindrucken.

Jedoch solltet ihr nicht nur am Muttertag eure Liebe zu eurer Mutter zeigen. An jedem Tag ist eure Mutter für euch da. Deshalb ist jeder Tag Muttertag.

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