„Zeitreise 1517“ – unter diesem Motto stehen in diesem Jahr die Sommerferien im FEZ-Berlin. Um den vielen Besucherinnen und Beschern eine möglichst authentische Reise in eine andere Zeit zu ermöglichen, wurde auf dem Außengelände ein kleines, aber lebendiges Dorf mit dem Namen Wuhlingen gegründet. Die kleinen Abenteurer und Entdecker können am zünftigen Dorfleben teilhaben und die verschiedenen Schauplätze des mittelalterlichen Lebens besuchen. Es gibt eine Universität, verschiedene Handwerksbetriebe, einen Nonnenklostergarten und sogar einen eigene Hafenmeisterei. Und genau dort bin ich eine Woche lang im Rahmen eines Ferienjobs als Hafenmeister tätig gewesen. Was ich dort alles erlebt habe, erfahrt Ihr in diesem Blog-Beitrag.

 

Die Hafenmeisterei ist ein kleiner Betrieb am Rande von Wuhlingen. Zur Hafenmeisterei gehören sowohl die Fähre als auch eine kleine Flotte von Flößen. Zudem befindet sich in direkter Nähe auch eine Werft. Diese war jedoch während meiner Anwesenheit geschlossen. Das besondere an der Fähre ist, dass diese so wie eine aus der Neuzeit stammende Karavelle gestaltet wurde. Doch bevor ich an meinem ersten Arbeitstag in eine aufregende Woche starten konnte, musste ich mich erst einmal mit den wichtigsten Dingen vertraut machen. Da kam eine kleine Einweisung vom bisherigen Hafenmeister genau richtig. An meiner Seite standen insgesamt bis zu sieben Mitarbeiter, die mich bei meiner Arbeit tatkräftig unterstützt haben. Jeder Wuhlinger, der in der Hafenmeisterei tätig werden will, muss sich zunächst in der Vogtei eine Arbeitstafel ergattern. Dort hat man die Wahl zwischen den Berufen des Fährmanns, des Flößers und des Wächters. Die Fährmänner haben die Aufgabe, die Fahrgäste der mit Muskelkraft betriebenen Fähre sicher auf die andere Seite des Beckens und wieder zurück zu bringen. Die Flößer betreuen die Vermietung der Flöße und stellen sicher, dass jeder für die Nutzung der Flöße bezahlt und die vorgegebene Zeit einhält. Und damit es bei dem hektischen Treiben am Hafen nicht zu Zwischenfällen kommt, werden in der Hafenmeisterei auch einige Wachen beschäftigt. Pro Stunde erhalten die fleißigen Mitarbeiter vier Papierlinge, die einheimische Währung. Der Betrieb am Hafen lief insgesamt ohne Probleme und es war mir eine Freunde, dem Treiben zuzuschauen. Viele Wuhlinger konnten sich bei der Fahrt mit der Fähre oder dem Floß amüsieren. Die Woche in der Hafenmeisteri hat mir viel Spaß gemacht und ich kann Euch ein Besuch der Veranstaltung „Zeitreise 1517“ nur empfehlen.

Eine Woche in der Hafenmeisterei

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