Tradition trifft auf Vielfalt – Die Geschichte des Puppentheaters

Heutzutage begeistern die kleinen Figuren Zuschauer*innen auf der ganzen Welt. Auch im FEZ-Berlin gab es, während des 20. Puppentheaterfestes, eine große Zahl an Puppentheaterstücken, die besucht werden konnten. Groß war auch der Andrang der großen Zuschauer*innen. Mehr dazu lest Ihr in Florians Beitrag. Aus einfachsten Mitteln werden beim Figurentheater tolle Inszenierungen. Da lohnt es sich doch, einen Blick in die Geschichtsbücher zu werfen. Denn schon vor vielen Jahrhunderten begann die Geschichte der Figuren und Puppen.

Foto: pixabay.com

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Schon bei den antiken Griechen und bei den alten Ägyptern gab es Erwähnungen von beweglichen Figuren. Platon, ein griechischer Philosoph, beschrieb in seinen Schriften Figuren, die an Fäden hingen. Er benutzte sie als Bild, um die menschliche Abhängigkeit darzustellen. Auch in China wurden solche Spielfiguren vor über 1.000 Jahren erwähnt.

Im Mittelalter, viele Jahrhunderte später, gewannen Puppenspiele an kultureller Bedeutung. Vor allem an religiösen Feiertagen wurden sie benutzt, um christliche Glaubensinhalte unters Volk zu bringen.

Das Interesse wuchs stetig: Das Puppentheater verbreitete sich in die ganze Welt und gewann an Bedeutung. Um Wissen zu vermitteln und Erfahrungen zu gewinnen wurde die Kunst des Puppentheaters sogar bald an Schulen gelehrt. In Berlin an der Ernst-Busch-Hochschule und in Stuttgart gibt es sogar einen Studiengang, in dem man das Figurentheater spielen professionell erlernen kann. Einige Darsteller, die wir kennengelernt haben, waren sogar dort und haben ihr Können dort erlernt. Beispielsweise

Ziemlich sicher wird die Faszination um die kleinen Figuren ewig bestehen. Wie wir aus der Geschichte lernen konnten, war das Puppentheater nie nur für kleinere Zuschauer*innen gedacht. Es ist für alle Menschen gedacht, die sich an den verschiedensten Inszenierungen und Inhalten erfreuen können.

Euer David

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