Europa-Graffiti in FEZitty mit Luxemburger Freiwilligen

Während der Sommerferien öffnet im FEZ-Berlin die Spielstadt FEZitty ihre Tore, in diesem Jahr bereits zum 10. Mal. In der Hauptstadt der Kinder wird der Sommer genossen, gearbeitet und eigenes Geld, die Wuhlis, verdient. Aber es wird auch gelernt und zwar in der FEZitty-Uni. Hier erwarten die Student/innen nationale und internationale Dozent/innen. Die FEZblogger haben das „Europa Graffiti“-Seminar besucht:

Europa-Grafitti in der FEZitty-Uni

Eine Gruppe von Jugendlichen aus Luxemburg ist hier in Berlin, und sie arbeiten als Dozent/innen in FEZitty. In der Uni gibt es seitdem in der Europa-Fakultät eine Graffiti-Stelle, wo sie gemeinsam mit Kindern Stühle in Landesfarben und mit typischen Symbolen des jeweiligen Landes gestalten. Für Deutschland sind es beispielsweise die Berliner Skyline mit Fernsehturm und Reichstag. Einige entwerfen die Vorlagen, die anderen sprühen dann. 

Hier findet ihr ein paar Bilder der Stühle:
Der Frankreich-Stuhl Der Irland-Stuhl
Europastühle in FEZitty

Serge aus Luxemburg


Ich war in der FEZiity-Uni und habe den Dozenten Serge befragt: Er kommt aus Luxemburg und ist seit einem Monat hier in Deutschland. Seine Motivation: Er wollte gern einmal etwas Neues sehen und dafür ist Berlin genau richtig!
Ihm gefällt die Hauptstadt der Kinder im FEZ-Berlin sehr gut und er mag es, mit den Kindern Graffiti zu sprayen. Über den SNJ (Service National de la Jeunesse), den Luxemburgischen Jugendfreiwilligendienst, ist er auf FEZitty in einem Jugendzentrum aufmerksam geworden.


Ein freiwilliges soziales Jahr machen viele, auch in Deutschland, häufig nach dem Schulabschluss. Um praktische Erfahrungen zu sammeln und mal zu gucken, wie es ist, sich um sich selbst zu kümmern und arbeiten zu gehen. Diese Gruppe an Jugendlichen nutzt die Gelegenheit, ein anderes Land und seine Kultur kennenzulernen sowie ein bisschen besser Deutsch zu lernen.

 

Luxemburger Freiwillige (v.l.n.r.): Serge,  Joao, Eliana, Katia und DavidSerge erklärt, er findet Luxemburg und Deutschland ganz unterschiedlich:
Dort ist alles anders. Hier in Berlin ist viel mehr los als in seiner Heimat. Obwohl man in Luxemburg eine „andere Sprache“ spricht, hat Serge kein Problem mit der deutschen Sprache. Er sagt Luxemburgisch ist eher ein Dialekt.


Noch zwei Tage wohnt er in seiner Berliner WG, dann geht’s wieder nach Luxemburg, in eines der kleinsten Länder der Welt.

Text: Alma, Interview: Laura, Fotos: Alma, Andreea und Felix

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