Der Grüffelo beim 20. Puppentheaterfest im FEZ-Berlin

Beim 20. Puppentheaterfest im FEZ-Berlin ist auch dieses Jahr wieder viel los: Über 25 Vorstellungen sind über das ganze Wochenende auf unterschiedlichen Bühnen zu verfolgen. Unsere Redaktion hat sich vier Werke für Euch angesehen und versucht sie wiederzugeben.

Foto: Peter Adamik, Familienkonzert „Der Grüffelo“ von Zukunft@BPhil der Berliner Philharmoniker

Foto: Peter Adamik, Familienkonzert „Der Grüffelo“ von Zukunft@BPhil der Berliner Philharmoniker

Eine lange Schlange von interessierten Zuschauer*innen bildet sich vor der Astrid-Lindgren-Bühne, die größte, die das FEZ zu bieten hat. Um Punkt 14 Uhr ist Einlass und die Masse von Kindern und Eltern versucht, einen guten Platz zu ergattern. Unser Team hat sich bewusst in die letzte Reihe gesetzt, um am besten die Reaktionen der Zuschauer*innen einfangen zu können. Noch eine letzte Durchsage und schon wurde es dunkel. Die Masse verstummte und die Scheinwerfer gingen an…

Nun erst einmal ein paar Informationen zum Stück: Der Grüffelo (Originaltitel The Gruffalo) ist ein Kinderbuch der britischen Schriftstellerin Julia Donaldson, welches 1999 erschien und im selben Jahr auch noch in sämtlichen anderen Sprachen, unter anderem Deutsch, herauskam. Das Buch wurde zu einem weltweitem Bestseller und in Großbritannien gilt es sogar als moderner Kinderbuchklassiker. In der Aufführung im FEZ spielten und sprachen 4 Darsteller*innen mehrere Figuren und Gegenstände. Die Gruppe heißt Hans Wurst Nachfahren.

Aber jetzt weiter mit dem Stück: Die Story besteht aus zwei Teilen und zwar, dass eine kleine Maus durch den Wald spaziert und auf verschiedene Tiere trifft und dass die besagte Maus mit dem Grüffelo den gleichen Weg wieder zurück läuft.
Auf dem ersten Weg entgeht die Maus sämtlichen Tieren, die sie fressen wollen, indem sie ihnen erzählt, dass sie sich gleich mit dem Grüffelo trifft, von dem sie zu dem Zeitpunkt noch nicht weiß, dass er existiert. Jedem dieser Tiere beschreibt sie den Grüffelo als hässliches, behaartes Wesen mit einer giftigen Warze und dass er am liebsten das Tier isst, mit dem die Maus gerade spricht.
Im zweiten Teil taucht aus dem Hintergrund dann wirklich der Grüffelo auf und will die Maus auch essen. Aber so listig wie die Maus ist, sagt sie: „Alle Tiere im Wald fürchten sich vor mir.“ Daraufhin gehen sie zusammen durch den Wald und jedes Tier sieht nur den Grüffelo und rennt fürchtend weg, sodass der Grüffelo denkt, dass die Tiere wirklich vor der Maus Angst haben, aber in Wahrheit haben sie vor dem Grüffelo Angst. Am Ende lässt er die Maus am Leben.

Das Stück ist eine Kinderkomödie, die es auf jede Fall wert ist, sie zu sehen.

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