Schaurige Herbstferien, Halloween und ein einmaliges Naturschauspiel

Nach den ersten sechs Wochen Schule haben nun die Herbstferien begonnen. Gleich zu Beginn der Ferien konntet Ihr den sogenannten „Supervollmond“ am Himmel beobachten. Aber natürlich fiebern wir alle auf den 31. Oktober hin. Dann ziehen wieder Kinder als Geister und Hexen umher. Und es heißt wieder „Süßes, sonst gibt’s Saures!“ Gleichzeitig ist es die Zeit, in der die dritte Jahreszeit, der Herbst, beginnt, welcher kurze Tage und lange Nächte nach Europa bringt.

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Halloween – Ein „Feiertag“ mit Tradition

Viele von euch freuen sich schon bestimmt auf den Halloween-Tag, denn dann wird Euer Korb, mit dem Ihr als Monster verkleidet umherstreift, wieder randvoll mit Süßigkeiten gefüllt sein. Aber wie Ihr wisst, wird Halloween nicht nur bei uns gefeiert. Dieser Tag ist bei vielen Völkern und Kulturen mit Bräuchen verbunden. Vor genau einem Jahr haben wir schon einmal über Halloween berichtet. FEZblogger Kevin hat einen Artikel über die Geschichte dieses Festes verfasst. Schaut doch mal rein!

Fakten und Zahlen zum Herbst

Mit dem 23. September kommt der Herbst in unsere Breiten. Das gilt aber nicht für unsere Meteorologen: Für sie beginnt der Herbst schon mit dem 1. September. Kalte Temperaturen und viel Regen zeichnen den Herbst aus. Aber trotzdem hat der Herbst einige beeindruckende Seiten. Und hier sind drei Fakten zur dritten Jahreszeit:

  1. Ihr denkt sicher, dass der Herbst weitestgehend nass und grau ist. Aber das muss nicht sein, denn der Herbst kann auch anders: Der sogenannte „Indian Summer“ ist eine wärme Wetterperiode im späten Herbst. Besonders auffällig ist die warme Witterung, ein blauer Himmel und eine intensive Blattfärbung.
  2. Jedes Kind weiß, dass sich die Blätter der Bäume im Herbst verfärben; das ursprüngliche Grün geht in ein Gelb oder Braun über. Der Grund dafür ist der grüne Farbstoff Chlorophyll, der für die Farbe der Blätter sorgt. Dieser wandert kurz vor Einbruch des Winters in die Stämme der Bäume.
  3. Vielleicht kennt ihr dieses Problem auch: Während des Wetterwechsel überkommt Euch ein starker Kopfschmerz. Damit seid Ihr natürlich nicht allein. Viele Menschen glauben, dass sie den Wetterumschwung spüren können. Je empfindlicher ein Mensch ist, desto mehr macht uns der Wetterwechsel zu schaffen.

Der Mond zeigt uns seine besondere Seite

In diesem Monat stehen aber nicht nur Halloween und Herbstferien im Mittelpunkt. Auch der Mond hatte im Oktober etwas Einmaliges an sich: Genauer gesagt, gab es in der Nacht vom 15. zum 16. Oktober einen „Supervollmond“ zu betrachten, das heißt, dass der Mond am Nachthimmel besonders groß und hell erschien. Die Ursache dieses Phänomens ist der kurze Abstand zwischen Erde und Mond, der in dieser Nacht nur bei rund 360.000 km (statt bis zu 384.400 km) lag. Da sich der Mond nicht auf einer Kreisbahn, sondern auf einer Ellipse, um die Erde bewegt, gibt es Stellen an den sich der Mond besonders nah an der Erde befindet. Ein allzu großen Unterschied kann man bei einem solchen Ereignis leider nicht feststellen. Trotzdem war es am ersten Ferienwochenende eine spannende Sache.

Letztendlich war schon das erste Wochenende dieser Ferien sehr ereignisreich, sodass wir uns alle auf die nächsten zwei Wochen freuen können. Und nicht vergessen: Ein Besuch der Veranstaltung „Hex, Hex – Verhext“ im FEZ-Berlin kann die Ferien noch schöner machen!

Euer FEZblogger David

Quelle: wetter.de, Berliner Zeitung

Hier werden Träume wahr – im orbitall-Raumfahrzentrum im FEZ-Berlin

Einmal unsere Erde verlassen, mit einem Raumschiff abheben und vielleicht sogar auf einem fremden Planeten landen… Das ist der Traum vieler Kinder. Dieser Wunsch kann für die Besucherinnen und Besucher des FEZ-Berlin wahr werden. Wer das orbitall-Raumfahrtzentrum im FEZ besucht, kann sich dort mit dem faszinierenden Thema Raumfahrt auf eine einmalige Weise beschäftigen.

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Foto: FEZ-Berlin

Nicht nur zur Veranstaltung „ALL das GLÜHT“ öffnet das orbitall seine Türen: Immer samstags und sonntags von 16:30-18:00Uhr bietet das FEZ-Berlin seinen kleinen Besucher*innen ab 8 Jahren in Begleitung einer erwachsenen Person die Möglichkeit, den spannenden Alltag der Astronautinnen und Astronauten zu erleben und viele interessante Dinge über das Weltall zu erfahren.

Zu den Höhepunkten gehört ein virtueller Flug mit einer Raumfähre ins All. Aber auch ein Abstecher ins Labor, um wissenschaftliche Experimente durchzuführen, lohnt sich. Im Raumfahrtkontrollzentrum kann man den Flug ins All überwachen. Wer seine Geschicklichkeit beweisen möchte, kann dies im Flugsimulator tun und virtuell an die Internationale Raumstation ISS andocken. In der Trainingshalle könnt Ihr Euch wie die echten Astronaut*innen auf Eure Mission ins Weltall vorbereiten und auf speziellen Testgeräten Eure Fähigkeiten trainieren. Im Infozentrum werden Euch die wichtigsten Informationen für Euren Einsatz mitgeteilt und Interessierte sind herzlich eingeladen, sich über das Universum und über unser Sonnensystem zu informieren.

Während des Familienwochenendes „ALL das GLÜHT“ im FEZ-Berlin entdeckt Ihr im orbitall alles zum Thema Licht und Sonne und bei zahlreichen Experimenten erlebt Ihr spannende Momente. Mehr zu dieser Veranstaltung erfahrt Ihr in Florians Blog-Beitrag.

Egal ob mit der Schulklasse, mit der Familie, mit Freunden oder allein: Das orbitall ist immer ein spannendes Erlebnis für Groß und Klein. Ob nun während der Veranstaltung „ALL das GLÜHT“ oder am Wochenende, wer sich für die Raumfahrt interessiert oder einfach nur Spaß haben möchte, ist hier im orbitall des FEZ-Berlin genau richtig.

Weltall – Was ist das?

Anlässlich des Familienwochenendes „ALL das GLÜHT“ war ich im FEZ-Berlin unterwegs und habe die kleinen Besucher*innen befragt, was sie sich denn unter dem Begriff „Weltall“ vorstellen.

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Foto: Grit Erlebach

Es gab viele verschiedene Antworten:

  • „Viele Galaxien…“
  • „Das ist cool…“
  • „Etwas mit vielen Sternen und Nebel…“
  • „Sterne, Planeten, Galaxien…“
  • „Es ist ganz, ganz weit oben…“
  • „Es gibt ganz viele Planeten…“
  • „Es hört nie auf…“
  • „Sterne, Planeten und Wissenschaftler*innen forschen, ob es dort Leben gibt…“
  • „Sterne, Planeten und Raumstationen…“
  • „Ein großer Raum mit vielen Sternen und Planeten…“

Euer FEZblogger
Florian

Die FEZblogger im ALL

Heute waren die FEZblogger im FEZ-Berlin und haben die Familienaktion „ALL das GLÜHT“ besucht. Das Raumfahrt-Wochenende für die ganzen Familie ist vom 01.10.2016 – 03.10.2016 und alle Kinder können experimentieren, basteln und backen.

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Eins der Highlights dieses Raumfahrtwochenendes ist das Astronautentraining, welches man im orbitall-Raumfahrtzentrum mitmachen kann. Zudem gibt es viele Bastelaktionen und andere Workshops, welche sich hinter den verschiedenen Forscherinseln verstecken. Z.B. „eine Seelenwanderung mit Prof. Zolander“ oder die „Vermessung des Alls“. Mehr zu den verschiedenen Forscherinseln könnt Ihr in Kristins Beitrag lesen. Und wenn Ihr mehr zum orbitall im FEZ-Berlin wissen wollt, dann erfahrt Ihr in Kevins Beitrag mehr darüber.

Außerdem kann man bei „ALL das GLÜHT“ Teleskope bauen, Wissenswertes über unser Planetensystem erfahren, Weltraumkuchen backen, „Glühwürmchen schminken“, Raketenbauen, im FEZino-Kino Filme schauen, spannende Vorträge anhören und auf der Bühne ein tolles Programm miterleben.

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Für alle, die sich austoben wollen, gibt es im Foyer außerdem einen Raumfahrtspielplatz.

Euer FEZblogger
Florian

Forscherinseln im ALL

An diesem verlängerten Wochenende gibt es ja viele Angebote zu den Themen Raumfahrt und den außerirdischen Glühwürmchen – hier mehr Infos zu verschiedenen Angeboten an diesem tollen Wochenende, die auch von sehr verrückten Professoren unterrichtet werden – aber nun mehr (mehr allgemeine Infos zu „ALL das GLÜHT“).

Die Forscherinseln stellen einen großen Teil des Wochenendangebots „ALL das GLÜHT“ dar und laden zum Entdecken für Groß und Klein ein. Dort gibt es eine Menge Möglichkeiten, wie zum Beispiel die Campagames, wo man man die Spiele „3D-Memory“ und „Planetenjäger“ spielen kann. Bist Du ein Planetenjäger, dann ist es Dein Ziel, fünf Planeten zu erforschen. Es gibt ein großes Spielfeld mit mehreren Sonnensystemen, Treibstoffkristallen, Planeten und Spielfiguren. Durch das Spiel lernt man spätestens beim zweiten Mal die Planetennamen und die Reihenfolge der Planeten des Sonnensystems kennen.

Sehr interessant ist auch eine kleine Ausstellung vom spaceclub_berlin, namens „BikeSat“. Hier werden kleine BikeSats und Satelliten ausgestellt, die selbstgebaut wurden. Der „Spaceclub“ setzt sich seit einiger Zeit dafür ein, dass die Staubkonzentration von Berlin mit Hilfe der BikeSats gemessen und dem Gesundheitsamt gemeldet wird. Das Ziel des Projektes „BikeSat“ ist, Berlin auf seine Feinstaubbelastung zu untersuchen.

Wolltet Ihr schon einmal wissen, wie denn eure Körpertemperatur aussieht beziehungsweise wie sie um Euren Körper herum strahlt und wo sie am stärksten ist? Das könnt ihr bei „Unsichtbares sichtbar machen“ durch eine spezielle Infrarotkamera herausfinden und Euch das Bild an Eure E-Mail-Adresse zuschicken lassen.

Viele verschiedene und spannende Dinge haben die Professoren bei „ALL das GLÜHT“ den kleinen und großen Gästen gelehrt.

So konnte man bei den Professoren Kyraine Tramalemo und Prof. Polymeter vieles über den Weltraum lernen. Bei Prof. Tramalemo konnte man unter anderem seine eigene Sternenkarte basteln und Prof. Polymeter ging der Frage nach, was überhaupt Messen ist und was benötigt man dazu. Es ging darum, wie man das Verhalten von Glühwürmchen in Karten einträgt und wieso sie manchmal an verschiedene Orte wandern. Als Letztes war ich bei Sir William Shacklebolt, der den beeindruckten Gästen die Kunst der Farben lehrte. Es ging besonders um die Frage, welche Farben Sterne haben.

„ALL das GLÜHT“ war eine tolle Veranstaltung und ich freue mich auf die nächste im FEZ-Berlin.

Eure FEZbloggerin
Kristin