Kinderrechte und Kinderhilfsorganisationen zum Weltkindertag

Auf dem Weltkindertag geht es besonders um eines: Kinderrechte! Leider werden sie aber nicht überall auf der Welt berücksichtigt… In meinem Blogbeitrag erfahrt Ihr diesmal etwas über die Hilfsorganisationen, die am Weltkindertag vertreten sind sowie die Kinderrechte-Rallye.

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Das Weltkindertagsfest am Potsdamer Platz, von dem Ihr hier auf unserem Blog mehr erfahrt, findet man viele Stände von mehreren Hilfsorganisationen, die Kindern in der ganzen Welt helfen. Diese Hilfsorganisationen wollen den Kindern und Familien aus armen oder vom Krieg befallenen Ländern helfen, indem sie dort z.B. Medikamente gegen schlimme Krankheiten wie AIDS verteilen oder an Armut leidende Familien Getränke und Essen verteilen. All das machen sie, damit es jedem auf der Welt etwas besser geht. Vertreten waren z.B. das Deutsche Kinderhilfswerk, ARCHEMED, die Kindernothilfe und UNICEF.

Unter anderem gab es an diesem schönen Weltkindertag die Kinderrechte-Rallye, bei der man tolle Preise gewinnen konnte und die einzelnen Kinderrechte kennenlernte. Auf dem Gelände des Weltkindertags waren zehn Tafeln der Kinderrechte-Rallye aufgestellt. Jedes Kind, das Lust hatte mitzumachen, nahm sich einen Flyer und notierte zu den Nummern der jeweiligen Tafeln das Symbol, das sich auf der Tafel befand und ordnete das jeweilige Kinderrecht auf dem Flyer zu. Wer alle zehn Stationen „abgearbeitet“ hatte, konnte zum Stand hinter Station 10 gehen und etwas gewinnen! Ich fand diese Aktion eine sehr gute Idee, da man so auf spaßige Art und Weise die Kinderrechte besser kennenlernen konnte.

Liebe Grüße
Eure FEZbloggerin Kristin

Der Weltkindertag – ein wichtiger Tag für Kinder!

Heute waren die FEZblogger anlässlich des Weltkindertags-Fest auf dem Potsdamer Platz unterwegs. Ich habe mich für Euch mal schlau gemacht, warum man den Weltkindertag überhaupt feiert. Außerdem möchte ich Euch über die Geschichte und über die Ziele dieses Tages informieren und ich will klären, warum der Weltkindertag so ein wichtiger Tag für Kinder ist.

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Die Geschichte des Weltkindertags

Die Geburtsstunde des Weltkindertages liegt lange zurück: Auf der 9. Vollversammlung der Vereinigten Nationen am 21. September 1954 wurde den Mitgliedsstaaten empfohlen, einen weltweiten Kindertag einzurichten. Die Idee stieß auf breite Zustimmung und so beteiligten sich ein Jahr später 40 Länder am so genannten „Universal Children‘s Day“. Dabei konnten die Staaten selbst entscheiden, wie sie diesen besonderen Tag umsetzten und wann sie ihn feiern. Jahre lang wurde der Weltkindertag nicht von der Öffentlichkeit wahrgenommen. Aber seit dem das Deutsche Kinderhilfswerk begann, diesen Tag mit einem Kinder- und Familienfest zu feiern und auch Forderungen zur Einhaltung der Kinderrechte erhebt, konnte sich der Weltkindertag in der Bundesrepublik durchsetzen. Aus einem kleinen Fest in der ehemaligen Hauptstadt Bonn entstand eines der größten Kinder- und Familienfeste Deutschlands als zentrale Veranstaltung anlässlich des Weltkindertages in Berlin. Aber nicht nur in Berlin, sondern auch in mehr als 400 Städten und Gemeinden, finden Veranstaltungen und Ausstellungen rund um diesen besonderen Tag statt.

Die Ziele des Weltkindertages

Schon von Anfang an steht der Einsatz für die Rechte der Kinder und die Förderung der Freundschaft unter Kindern und Jugendlichen im Mittelpunkt. Darüber hinaus verpflichten sich die beteiligten Regierungen öffentlich dazu, die Arbeit des Kinderhilfswerks der Vereinigten Nationen (unicef) zu unterstützen. Die verschiedene Organisationen waren auch am letzten Sonntag auf dem Potsdamer Platz, um über die Kinderrechte zu informieren. Mehr zum Weltkindertags-Fest vom 18. September findet Ihr hier in auf unserem Blog.

Was sind überhaupt Kinderrechte?

Im Jahr 1959 verabschiedete die UN-Generalversammlung eine Erklärung der Rechte des Kindes. Die Mitgliedsstaaten waren jedoch nicht dazu verpflichtet diese einzuhalten. Auf Vorschlag der polnischen Regierung trat am 20. September 1990 eine internationale Kinderrechtskonvention in Kraft. Diese ist rechtlich bindend und ist bisher von 195 Staaten bestätigt worden – auch von Deutschland. Die in dieser Konvention festgelegten Kinderrechte gelten für alle Kinder. Dabei ist es egal welche Hautfarbe, Religion oder Sprache sie haben, egal, ob sie weiblich oder männlich sind. Alle Kinder haben die gleichen Rechte und sollen auch gleich behandelt werden. Kinderrechte schützen Kinder vor Verwahrlosung, Gewaltanwendung und Misshandlung. Zu diesen Kinderrechten gehört auch ein Recht auf Bildung, sowie ein Recht auf Beteiligung an Freizeit und Kultur und ein Recht auf angemessene Lebensbedingungen. Des Weiteren gibt es auch ein Recht, das die Gesundheitsvorsorge für Kinder und Jugendliche vorschreibt. Die FEZblogger berichteten bereits am 29. Mai 2016 über Kinderrechte. Diese geltenden Rechte müssen nach der UN-Kinderrechtskonvention eingehalten werden.

Der Weltkindertag ist also auf Grund der Tatsache, dass dieser auf die Kinderrechte aufmerksam macht, ein sehr wichtiger Tag für alle Kinder – auch für Kinder, die außerhalb Europas leben und denen es teilweise auch viel schlechter geht als uns.

Falls Ihr mehr über die Kinderrechte und den Weltkindertag erfahren möchtet, könnt Ihr Euch im Internet bei den verschieden Kinderhilfswerken informieren. Oder Ihr besucht – falls noch nicht geschehen – einfach im nächsten Jahr selbst das große Fest zum Weltkindertag auf dem Potsdamer Platz.

Berlin-Wahl 2016: Auch Kinder haben eine Stimme!

Parallel zum Weltkindertagsfest am Potsdamer Platz fanden die Berlin-Wahlen satt. Doch schon am 9. September 2016 hatten Kinder und Jugendliche die Möglichkeit, ihre Stimme bei der U18-Wahl zur Berliner Abgeordnetenhauswahl abzugeben. Diese Stimmen werden nicht gewertet, aber es ist immer spannend zu sehen, wie die Wähler*innen von morgen entscheiden würden. Hier findet Ihr alle Ergebnisse!

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Neun Tage vor der echten Wahl haben knapp 30.000 zukünftige Wähler*innen ihre Stimme abgegeben. In ganz Berlin standen an diesem Tag fast 300 U18-Wahllokale offen. Die Wählerschaft war sehr vielfältig: Nicht nur Oberschüler*innen, sondern auch sehr junge Kinder sind zur Wahl gegangen. Die meisten Wähler*innen waren zwischen 13 und 15 Jahre alt. Zudem gab es ein leichten Überhang an Jungen.

Dieses Jahr konnte die SPD leicht dazu gewinnen und konnte mit ca. 24 % den ersten Platz holen. Die Grünen liegen mit ihren 21 % nur knapp dahinter. Die CDU, die bei den Jugendlichen eher unbeliebt ist, gewann rund zwei Prozentpunkte und erreichte knapp 15 %. Die Linke konnte ebenfalls gewinnen und erhielt über 10 % der Stimmen. Die Tierschutzpartei bleibt stabil bei 9 %. Die Piraten erreichten nur noch 6 %. Die FDP (3,1 %) und die AfD (3,7 %) blieben unter 5 %. Damit wären sie nicht im Abgeordnetenhaus vertreten. Die PARTEI konnte 3,0 % für sich gewinnen, die rechtsextreme NPD 1,4 %.

Alle Zahlen findet Ihr unter www.u18.org!

Die U18-Wahlen geben Kindern, die Möglichkeit ihre Meinung zu äußern. Dabei handelt es sich um ein wichtiges Kinderrecht. Viele weitere Kinderrechte sind uns auf dem Weltkindertagsfest am Potsdamer Platz begegnet. Hier lautete das diesjährige Motto des Deutschen Kinderhilfswerks und UNICEF Deutschland: „Kindern ein Zuhause geben.“ Es ruft dazu auf, Kindern eine Stimme zu geben und ihre In­te­ressen, Rechte und Bedürfnisse in Politik und Gesellschaft zu berücksichtigen. Mehr dazu lest Ihr in Kristins Beitrag

Wir freuen uns schon auf die nächste U18-Wahl im September 2017 – dann zur Bundestagswahl.

Der Kindertag – Was ist das?

Viele Familien feiern ihn, machen mit ihren Kindern an diesem Tag tolle Ausflüge. Doch was ist der Kindertag überhaupt und was kann man an diesem Tag alles Tolles machen? Hier erfahrt ihr es.

Foto: www.facebook.com/fezberlin

Foto: www.facebook.com/fezberlin

An vielen Orten ist am 1.6., dem internationalen Kindertag, etwas los, wie auch im FEZ-Berlin. Hier wird mit einer Riesen-Kinderparty gefeiert. Kinderstars wie Pippi Langstrumpf, Theo, der magische Tintenklecks, internationale Gäste, zahlreiche Sport-, Bau- und Erlebnisaktionen, Spiel- und Mitmachangebote, Bühnenprogramm und vieles mehr warten an diesem Tag auf alle Kinder, die Lust haben etwas zu erleben. Zu Gast sein werden an diesem Tag im FEZ auch der Kika-Moderator Christian Bahrmann und das ALBA BERLIN Basketballteam e.V.. Das Ganze geht von 9 Uhr – 18 Uhr. Mehr Informationen findet ihr auf der Homepage des FEZ 🙂

Foto: FEZ-Berlin, Michael Lindner

Foto: FEZ-Berlin, Michael Lindner

Doch was feiern wir da eigentlich? Ich war einmal auf unserer tollen Wiki unterwegs und habe herausgefunden, dass der Kindertag auf die Kinderrechte aufmerksam machen soll und auf die Bedürfnisse der Kinder. Denn auch wir Kinder brauchen einen Gedenk- und Feiertag (KINDER AN DIE MACHT!)! Es soll einfach klar werden, dass die Kinder die nächste Generation sind, also unsere Zukunft! Sie sollen beschützt und gepflegt werden. Der Kindertag ist, wie ich heraus gefunden habe, in vielen Kulturen ein Feiertag für Kinder. Er ist zugleich aber auch ein politischer Tag, welcher die Bedürfnisse von Kindern in das öffentliche Bewusstsein rücken soll. In 145 Staaten der Welt ist der Kindertag bekannt! In 40 Staaten wird er am 1.Juni gefeiert. In Deutschland und Österreich gibt es zum Internationalen Kindertag am 1. Juni noch einen weiteren Tag an dem die Kinder gefeiert werden. Und zwar am Weltkindertag, der am 20. September stattfindet. In anderen Ländern werden außerdem auch zu anderen Gelegenheiten die Kinder gefeiert und geehrt.

Laut der FEZ-Seite entstand der Kindertag auf der Weltkonferenz für das Wohlergehen der Kinder im August 1925. Die Genfer Erklärung zum Schutze der Kinder wurde verabschiedet und in vielen Ländern wurde ein Kindertag eingeführt.

Eure FEZbloggerin Kristin 🙂

Jedes Kind hat Rechte!

„Kinderrechte“ dieses Wort kennt jeder, doch was steckt eigentlich dahinter? Anlässlich des Internationalen Kindertags bin ich dieser Frage nachgegangen. Denn der 1. Juni ist nicht nur ein Feiertag für Kinder. Er ist zugleich ein politischer Tag, an dem die Bedürfnisse von Kindern in das öffentliche Bewusstsein rücken sollen. 

„Kinderrechte“ damit werden im Allgemeinen die Rechte von Kindern und Jugendlichen bezeichnet. Diese Rechte wurden weltweit am 20.11.1989 von der UN-Kinderrechtskonvention festgeschrieben und werden bis heute von den meisten Staaten der Erde eingehalten. Diese Kinderrechte gelten für jedes Kind von der Geburt bis zu dem 18. Lebensjahr. Die Kinderrechte sind in 54 Artikeln aufgelistet.

In Deutschland sind die Kinderrechte sehr wichtig, deshalb hat wohl jeder schon einmal von ihnen gehört. Aber in anderen Ländern haben Kinder keine oder nur sehr wenige Rechte. Sie werden zum Beispiel zur Arbeit auf Feldern missbraucht und können deshalb nicht zur Schule gehen. Um dieses zu vermeiden gibt es die Kinderrechte.

Seit Ende des Zweiten Weltkrieges hat sich Deutschland stark gewandelt, auch was die Kinderrechte betrifft. Kinder werden heute rechtlich nicht mehr als Objekte, sondern als Subjekte, d.h. Träger eigener Rechte anerkannt. Man legte es damals bei der Erziehung im Nationalsozialismus vom Säuglingsalter auf die Härte an. Man wollte den Willen des Kindes brechen und den Kindern rassistische Inhalte vermitteln.

Seit dem Inkraftsetzen des Grundgesetzes für die Bundes Republik Deutschland 1949 gab es erste auf Kinder bezogene Rechte, unter anderem den Schutz der Familie und das Recht auf Entfaltung der Persönlichkeit! Offiziell blieben die Kinder jedoch unerwähnt.

In den 1970er Jahren begann die große Diskussion um die antiautoritäre Kinder Erziehung und somit auch um die Kinderrechte. Daraus folgte dann 1973 das Verbot der körperlichen Züchtigung an bundesdeutschen Schulen. In der DDR war dieses bereits seit 1949 untersagt.

Erstmals wurde 1980 ein Mitspracherecht von Kindern und Jugendlichen bei allen Angelegenheiten, die sie betreffen, in das Bürgerliche Gesetzbuch eingefügt. Durch die Einführung des Kinder- und Jugendhilfegesetzes nach der deutschen Wiedervereinigung wurden Kinder und Jugendliche als Träger eigener Rechte verstanden.

Die heutigen 54 Kinderrechte stehen in der UN-Kinderrechtskonvention. Ich habe euch hier nun einmal 10 wichtige aufgeschrieben:

  1. Kinder haben das Recht auf Bildung.
  2. Kinder haben das Recht auf elterliche Fürsorge.
  3. Kinder Haben das Recht auf Mitsprache.
  4. Kinder haben das Recht auf gewaltfreie Erziehung.
  5. Kinder haben das Recht auf Spiel und Freizeit.
  6. Kinder haben das Recht auf Schutz vor Ausbeutung.
  7. Kinder haben das Recht auf Schutz vor Krieg.
  8. Kinder haben das Recht auf Religion.
  9. Kinder haben das Recht auf Leben und Überleben.
  10. Kinder haben das Recht auf Gleichberechtigung.

Liebe Grüße aus dem FEZ
eure Anna 🙂

Die FEZblogger fragen nach – Was wisst ihr über Kinderrechte?

Passend zum Thema Kinderrechte waren wir wieder mit einer großen Umfrage unterwegs. Uns hat nämlich interessiert, was die Besucher – darunter Kinder und Erwachsene – des Weltspieltagsfest von Kinderrechten wissen, welche sie am wichtigsten finden und wie man dafür sorgen könnte, dass Kinder und Eltern mehr darüber erfahren. Wir haben festgestellt, dass sich viele FEZ-Gäste in den grundlegenden Punkten einig sind. An einigen Stellen wurden jedoch auch verschiedene Aspekte genannt.

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In unserer ersten kleinen Umfrage hat uns interessiert, ob bei den FEZ-Besucher_innen Kinderrechte bekannt sind und welche für besonders wichtig empfunden werden. Außerdem fragten wir explizit nach dem Recht auf Gesundheit und ein gesundes Leben für alle Kinder. Des Weiteren fragten wir danach, ob unsere FEZ-Besucher_innen es für wichtig hielten, dass tatsächlich alle Kinder auf der ganzen Welt die gleichen Rechte haben. All unsere Fragen wurden von den Befragten mit „bereits bekannt“ und „besonders wichtig“ beantwortet.

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Das hat uns natürlich nicht überrascht, denn in vielen Schulen werden schon früh Kinderrechte behandelt. Auch in unserer Befragung hat uns eine große Mehrheit der Befragten das bestätigt.

Um auch andere Kinderrechte ins Spiel zu bringen, haben wir danach gefragt, welches spezielle Kinderrecht dem Befragten zuerst einfällt und was das wichtigste Kinderrecht für ihn ist. Hier haben wir die verschiedensten Meinungen erhalten, trotzdem stellte sich heraus, dass das Recht auf Bildung der klare Favorit ist.

Unsere letzten Fragen behandelten die Akzeptanz der Kinderrechte in unserer Gesellschaft. Viele Kinder und Eltern haben den Eindruck, dass die Kinderrechte nicht eingehalten werden und dass man mehr auf Kinderrechte aufmerksam machen sollte. Zum Beispiel durch Infoveranstaltungen und Kampagnen. Nach der Einschätzung der Befragten sollte sich aber auch in der Politik mit diesem Thema auseinandergesetzt werden.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die FEZ-Besucher sich gut mit den Kinderrechten auskennen und sich verschiedene Meinungen darüber bilden. In vielen Punkten gibt es ähnliche Meinungen.

Euer David

Kinderrechte-ABC

FEZbloggerin Anna hat den bevorstehenden Kindertag zum Anlass genommen, über Kinderrechte zu berichten. Ihren Beitrag findet ihr hier. In der folgendem Grafik haben wir noch einmal die wichtigsten Rechte und notwendigsten Dinge, die Kinder zum Leben brauchen, von A bis Z für euch zusammengefasst. Aber natürlich gibt es noch viele weitere für Kinder wichtige Rechte, die dafür sorgen, dass alle Kinder auf der ganzen Welt fair und gerecht behandelt werden und unbeschwert aufwachsen können.

Euer Kevin

Kinderrechte-ABC Kevin