Der Winter und die vier Jahreszeiten

Es wird kalt draußen. Denn langsam kommt der Winter, die Zeit der Gemütlichkeit und des Beisammenseins, immer näher. Der Winter ist eine der vier Jahreszeiten. Im folgenden Beitrag werde ich Euch erzählen, was die Jahreszeiten eigentlich sind.

Das FEZ-Berlin im Schnee, Foto: Felix

Das FEZ-Berlin im Schnee, Foto (2015): Felix

 

Jahreszeiten (Heinrich Seidel)

Grüner Frühling kehret wieder, bringt uns Blüten ohne Zahl,
Und sein fröhliches Gefieder jauchzt in Wald und Wiesental,
Jubelt ob dem Saatenfeld: O, wie herrlich ist die Welt!

Goldner Sommer, da in Bogen hoch die Sonne glänzend geht,
Und mit windbewegten Wogen sanftes Flüstern heimlich weht,
Durch das reiche Ährenfeld: O, wie herrlich ist die Welt!

Brauner Herbst, wo Früchte drängen sich im Garten und im Wald,
Wo von sanften Rebenhängen froh das Lied der Winzer schallt,
Über das geleerte Feld: O, wie herrlich ist die Welt!

Weißer Winter – schneeverhangen liegt die Welt in stillem Traum;
In demantnem Glanze prangen Wald und Wiese, Busch und Baum,
Und im Silberschein das Feld: O, wie herrlich ist die Welt!

Ob der Frühling grünt und blühet, Sommer steht in goldnem Kleid,
Ob der Herbst in Farben glühet, ob’s im Winter friert und schneit – 
Glücklich, wem es stets gefällt: O, wie herrlich ist die Welt

 

Es gibt vier Jahreszeiten, die das Jahr unterteilen: Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Diese vier Jahreszeiten werden jeweils drei Kalendermonaten zugeordnet, zum Frühling zählen März, April und Mai, zum Sommer gehören Juni, Juli und August. Zum Herbst zählen September, Oktober und November und die Jahreszeiten Dezember, Januar und Februar sind dem Winter zuzuordnen.

Der Winter ist die kälteste und dunkelste Jahreszeit in Europa.

Im Frühling erwachen die Tiere aus ihrem Winterschlaf. Blumen beginnen zu blühen und die Tiere kommen aus ihren Verstecken um die ersten Sonnenstrahlen zu genießen.

Im Sommer wird es wieder warm und es bleibt abends lange hell.

Im Herbst färben sich die Blätter der Bäume bunt und es entsteht eine schöne Herbstlandschaft.

Es gibt jedoch nicht überall unsere Jahreszeiten. In den Tropen lassen sich die Jahreszeiten zum Beispiel in Regen- und Trockenzeiten einteilen.

Liebe Grüße aus dem FEZ
Eure FEZbloggerin Anna

Oster- und Frühlingstipps

Im FEZ-Berlin ist zurzeit die Ferienaktion Ostern total! Bis zum 3. April 2016 können Kinder ab 4 Jahren bei der Aktion basteln, spielen und backen. Ich habe für Euch die Bastelstationen besucht und meine drei Higlihts ausgewählt. Welche das waren und wie man sie nachmachen kann, das liest Du hier.

Hasen basteln, Foto: Florian

Hasen basteln, Foto: Florian

Dekotipp
HASEN BASTELN 

Das brauchst Du:

  • Styropor
  • Acrylfarbe
  • Papier
  • eine Schere
  • Buntstifte
  • Fineliner
  • Glitzersteine
  • Kleber

Als erstes nimmst Du das Styropor und die Farbe. Mit der Farbe sprühst Du das Styropor an. Danach nimmst Du das Papier und schneidest daraus Hasenohren. Als nächstes malst Du dem Hasen einen Mund und eine Nase. Danach werden die Hasenohren angeklebt. Als letztes die Glitzersteine zur Verzierung auf den Hasen kleben.

Frühlingsdeko, Fotos: Florian

Frühlingsdeko, Fotos: Florian

Dekotipp
FRÜHLINGSMOBILEE

Das brauchst Du:

  • einen dünnen Reifen
  • bunte Bänder
  • bunte Schnüre
  • Ostereier
  • Stoff-Schmetterlinge
  • bunte kleine Holzkugeln
  • Filzteile
  • eine Schere

Als erstes nimmst Du den Reifen und die bunte Schnur und schnürst das Band um den Reifen. Danach hängst Du die verschiedenen Sachen um den Reifen, wie es Dir gefällt. Fertig ist das Frühlingsmobilee.

Cake Pops, Foto: Florian

Cake Pops, Foto: Florian

Rezepttipp
CAKE POPS

Ich war in der Hasenhausener Showküche. Dort konnte man bunte Cake Pops backen. Zuerst rührst Du dafür den Teig an. Danach füllst Du den flüssigen Teig in ein Cake Pop-Eisen. Nach ca. drei Minuten sind die Cake Pops goldbraun und Du kannst sie nun mit einem Stiel aus den Eisen herausholen. Dann verzierst Du sie und lässt sie Dir schmecken. Wenn Du auch einmal Cake Pops selbst machen willst, kannst Du ins FEZ-Berlin kommen und herausfinden, mit welchen Zutaten die köstlichen sie genau gebacken werden.

Viel Spaß beim Backen!

Euer FEZblogger
Florian

Von Bulgarien bis auf die Philippinen – So feiert man Ostern weltweit

Im FEZ-Berlin findet derzeit die Veranstaltung Ostern total! statt und damit sind natürlich auch Oster-Spiele und verschiedene Oster-Bräuche verbunden. Anlässlich dieser Oster-Wochen im FEZ habe ich mich für euch schlau gemacht und nach Osterbräuchen in der ganzen Welt gesucht. Schließlich wird nicht nur in Deutschland Ostern gefeiert.

05 Henne - Anna

Oster-Henne, Foto: Anna

So ticken die Deutschen
Nicht nur in der ganzen Welt, sondern auch in Deutschland gibt es kuriose Osterbräuche. In Nordrhein-Westfalen werden in einigen Gemeinden riesige Räder aus Heu angezündet und in der Nacht in das Tal gerollt. Damit soll man vorhersehen können, wie die Ernte im nächsten Jahr ausfallen wird. Auch in Norddeutschland wird es zu Ostern feurig: In Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Hamburg gibt es gigantische Osterfeuer. Diese Tradition soll von den Germanen stammen, die früher den hohen Norden besiedelten. Auch im FEZ gibt es an den Feiertagen ein Osterfeuerchen dabei. In Bamberg (Bayern) zählt das Brunnenputzen zur Ostertradition. Zwischen den Dörfern und Gemeinden entwickelt sich dann ein Wettbewerb. Es geht darum, wer seinen Brunnen am besten schmückt.

Das Eiersuchen in Europa
In den meisten europäischen Länder gibt es ganz andere Traditionen: In Italien geht es vorwiegend um die Süßigkeiten und das Essen. Die Geschäfte in Italien verkaufen zum Beispiel riesige Ostereier aus Schokolade, die mit Überraschungen gefüllt sind und von den Kindern herausgezogen werden müssen. In einigen Ländern, wie Frankreich und Italien, spielt der religiöse Hintergrund von Ostern eine übergeordnete Rolle. Es wird die Auferstehung Jesu Christi gefeiert. Die Kinder dürfen sich aber auch auf Süßigkeiten und auf die Ostereiersuche freuen. In Bulgarien sieht das Osterfest ganz anders aus: Ostereier werden auf die Kirchenmauer oder auch Familienmitglieder geworfen. Wessen Ei nicht kaputt geht, soll im nächsten Jahr das erfolgreichste Familienmitglied sein.

Ostern weltweit
Die Amerikaner feiern Ostern mit bunter Kleidung auf großen Straßen. Mit unserem traditionellen Osterfest hat das nicht mehr viel zu tun. Auf den Philippinen heben Eltern ihre Kinder hoch und hoffen, dass sie dadurch größer werden. In England streicheln sich die Menschen gegenseitig mit Weidenkätzenchenzweigen. Das soll nämlich Glück bringen. Und in Irland werden Straßentanzwettbewerbe durchgeführt.

Ihr seht, es gibt viele verschiedene Bräuche auf der ganzen Welt. In Deutschland gibt es teilweise sehr außergewöhnliche Feste und dagegen in Europa sehr einfache und religiöse Feste. Und in manchen Ländern und Kulturen gibt es den Osterhasen gar nicht. 🙁 Aber dafür findet ihr den Osterhasen im FEZ! 😀

Quellen: www.tivi.de, www.hostelbookers.com, www.netzwissen.com

Es ostert auf der Öko-Insel

Bestimmt habt ihr schon von der Öko-Insel auf dem Gelände des FEZ-Berlin gehört. Doch was genau gibt es dort und was bedeutet das „Öko“ im Namen? Das erfahrt ihr hier.

Weit, weit weg von dem Alltagslärm der Großstadt befindet sich mitten in der Wuhlheide die Öko-Insel. Diese besteht aus einem riesigen Öko-Garten und vielen, vielen Gewächshäusern. Sie liegt versteckt auf dem FEZ-Gelände. Die Öko-Insel ist ein sehr ruhiger und naturbelassener Ort. Hier befinden sich unter anderem ein Bienenhof, viele Gewächshäuser mit einer großen Auswahl von unbekannten, tropischen Pflanzen und Kakteen und die einzigartige Tomatenfisch-Schauanlage (dazu später mehr). Einer meiner Lieblingsorte auf der Öko-Insel ist der Mini-Regenwald. Schon beim Betreten findet man ein wunderbares, tropisches Klima auf und hört den wunderbaren Vogelgesang der Graupapageien Urmel und Armando. Urmel und Armando sind ca. 20 Jahre alt, Wildfänge aus dem Kongo und Leihgaben des Berliner Tierparks.

Im Mini-Regenwald findet man natürlich nicht nur Graupapageien, sondern auch einen riesigen Teich, in dem Schildkröten und Goldfische leben, viele tropische Pflanzen wie z.B. Bambus oder Zuckerrohr und eine Tomatenfischanlage, die so funktioniert: In einem großen Becken sind viele Fische. Dieses Becken ist mit einer Tomatenpflanzenanlage verbunden und der Kot der Fische dient als Dünger für die Pflanzen. Das Ganze ist sehr gut für die Umwelt! 🙂 Neben der Tomatenfischanlage befindet sich im ersten Teil des Haupthauses auch ein Pflanzenverkauf und in einem kleinen Nebengewächshaus gibt es viele verschiedene Kakteen zu bestaunen.

Nun endlich komme ich zu einem weiteren, interessanten Teil der Öko-Insel – dem Öko-Garten. Der Öko-Garten ist ein riesiger Garten, in dem es sehr viele verschiedene Pflanzen zu bestaunen gibt. Unter anderem gibt es ein Hochbeet, einen selbstgebauten Lehmpavillion und mehrere Hügelbeete. Falls einige von euch in der Osterzeit ins FEZ-Berlin kommen wollen, dann könnt ihr ja mal bei der Öko-Insel vorbeischauen, denn hier könnt ihr viele, viele verschiedene Angebote nutzen und euch zum Beispiel euren eigenen Osterschmuck basteln, Jungpflanzen eintopfen und euer Frühlingswissen in einem Frühblüherquiz testen. Am 2.4. bei schönem Wetter kommt sogar eine echte Imkerin zu Besuch. An den Osterfeiertagen könnt ihr außerdem mit Bienenwachs gestalten.

Eure FEZbloggerin
Kristin

Sieben wissenswerte Fakten zum Frühling

Zurzeit lädt das FEZ-Berlin zur Ferienveranstaltung Ostern total! und Frühlingserwachen in Hausenhausen ein. Aber man kann sich nicht nur bei den zahlreichen Veranstaltungen auf den Frühling und das Osterfest einstimmen, denn der Frühling zeigt sich bereits: die Minusgrade verschwinden von den Thermometern und die ersten Frühblüher genießen die Sonne. Da sieben bekanntlich eine Glückszahl ist, möchte ich Euch in diesem Beitrag sieben interessante Fakten über diese schöne Jahreszeit näherbringen.

Frühlingsblumen, Foto: Anna

Frühlingsblumen, Foto: Anna

Lange Sache
Der Frühling ist länger als man glaubt. Er dauert nämlich ungefähr ein Vierteljahr, drei Monate, 21 Wochen, 92 Tage, 2.208 Stunden, 132.480 Minuten und 7.948.800 Sekunden.

Frühlingsgefühle – gibt es sie wirklich?
Frühlingsgefühle sind keine Einbildung, wie immer alle denken. Es gibt sie wirklich. Bei uns Menschen zeigt sich ein Gefühl der Aufbruchsstimmung. Wir verabschieden somit eine kalte und dunkle Jahreszeit. Wir werden aktiver und glücklicher. Außerdem gibt es einen Grund zum Feiern: Ostern. Mehr über das Osterfest erfahrt Ihr in Davids Blogbeitrag.

Schnee im Frühling
Auch wenn der Frühling schon lange vorbei ist, kann es sein, dass es auch im Frühling Schnee gibt. So konnte man zum Beispiel im Frühling des Jahres 2013 beobachten, dass es am 20. April zum letzten Mal schneite. Dieses Phänomen tritt aber selten auf.

Wärmster Frühling in Berlin
Im letzten Jahr betrug die Durchschnittstemperatur im Frühling ungefähr 9 °C. Der Sommer war hingegen 10 °C wärmer und der Winter 5 °C kälter als der Frühling. Der Herbst erreicht mit dem Frühling zusammen den genauen Jahresdurchschnitt. Wir genießen übrigens im Vergleich zu den anderen Bundesländern den wärmsten Frühling in Berlin.

Große Vielfalt
Im Frühling kann man bei genauem Hinschauen eine Vielzahl verschiedener Pflanzen beobachten, zum Beispiel im Öko-Garten auf der Öko-Insel im FEZ. Pflanzen, die in der Natur nur im Frühling blühen, nennt man Frühblüher. Diese treten in verschiedenen Farben auf und bilden somit ein charakteristisches Merkmal des Frühlings. Beispiele für Frühblüher sind Krokusse, Tulpen, Schneeglöckchen oder Narzissen, die auch Osterglocken genannt werden und sich zur Osterzeit großer Beliebtheit erfreuen. 

Nasser Frühling
Im Frühling 2015 regnete es einer Statistik zufolge 145 Liter je Quadratmeter durchschnittlich in Deutschland. Berechnet man den deutschen Gesamtniederschlag in dieser Jahreszeit, kommt man auf ungefähr 51 Billionen Liter. Damit könnte man das 50-Meter-Schwimmbecken der FEZ-Schwimmhalle circa 14 Millionen Mal mit Wasser füllen.

Sonnenschein im Frühling
Der Frühling zeigt sich mit seinen 545 Sonnenstunden von seiner besten Seite. Das entspricht einer Länge von 23 Tagen. Damit wird ein Viertel des Frühlings mit Sonnenschein verschönert.

Quelle: www.welt.de, statista.com, wikipedia.org