FEZitty – Die Hauptstadt der Kinder 2016

Dieses Mal waren die FEZblogger in FEZitty – Der Hauptstadt der Kinder im FEZ-Berlin. FEZitty geht noch bis zum 31.08.2016 und ist für Kinder von 6 bis 14 Jahren. In FEZitty wird gearbeitet, geforscht und entspannt. FEZitty findet zum 11. Mal statt und ist Berlins größte Sommerferienaktion.

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In FEZitty verdienen alle von Wertstoffsammler/in (in der stadteigen BSR) bis zu Fußballprofi (in der Sportarena) oder Bürgermeister/in (im Rathaus) 5 Wuhli (Wuhli ist die Währung in FEZitty). Davon ist aber 1 Wuhli Steuern. Montag und Freitag sind derzeit steuerfreie Tage, an denen man 5 Wuhli bekommt.

03FEZitty_FlorianIn der Hauptstadt der Kinder gibt es viele Geschäfte, in denen man seine verdienten Wuhlis ausgeben kann: Z.B. im Supermarkt, wo man Schlüsselanhänger, Postkarten aus der Siebdruckwerkstatt, Schmuck von der Schmuckwerkstatt, Luftballonschläger und vieles mehr kaufen kann.

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Im Blumenladen gibt es von der Sukkulente bis zum Blumensträußchen fast alles.

 

 

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Man kann auch viele Freizeitaktionen nutzen: Z.B. kann man für 2 Wuhli eine Schifffahrt mit der Fähre machen. Oder man geht in den Zirkus und schaut sich Kunststücke an oder besucht das Theater.

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In der Kinderstadt kann man auch einen eigenen Laden aufmachen. Aber man muss 10 % Steuern zahlen und muss Ehrenbürger/in sein.

 

 

Ehrenbürger/in ist, wer 4 Stunden arbeiten und 2 Stunden ehrenamtlich tätig war. Dann hat man besondere Rechte: Man kann heiraten, ein Konto in der Bank eröffnen und vieles mehr.

Immer mittwochs finden die Wahlen statt. Dort tragen immer die Kandidaten ihre Wahlversprechen vor und dann kommen die Bürgerinnen und Bürger wählen. Ich war dieses Jahr auch 2 Mal Bürgermeister von FEZitty.

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In FEZitty gibt es in diesem Jahr einen Hühnerhof. Dort kann man als
Mitarbeiter/in die Hühner pflegen, beobachten oder Eier bemalen.

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Auch eine Zeitung namens „FEZitty News“ gibt es. Dort wird jeden Tag eine eigene Zeitung hergestellt. Und jeden Morgen kann man sich für 1-3 Wuhli eine Zeitung in der Redaktion oder im Supermarkt kaufen.

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Es gibt ein Stadtteil namens Gewerbegebiet. Dort sind viele Werkstätte. Z.B. die Schmuckwerkstatt, die Souvenir-Werkstatt, die Spielzeug-Manufaktur, 3D-Origami, die Papierwerkstatt und die Geschenke-Werkstatt. In den Werkstätten kann man basteln, bauen und falten.

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Im Forscherland kann man in den verschiedensten Themengebieten forschen, Z.B. in der Gegenwartsforschung, Themenforschung und Dinoforschung.

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In FEZitty gibt es auch ein Café, wo man seine Wuhli ausgeben kann. Zu essen gibt es hier z.B. Nudeln, Milchreis oder Kekse.

 

 

FEZitty funktioniert wie das richtige Leben

Zuerst geht es ins Einwohnermeldeamt. Dort bekommt man einen Pass und 4 Wuhli Startgeld. Danach muss zum Jobcenter und sucht sich einen Job aus. Wenn man einen Job hat, geht man zur Arbeitsstelle und gibt seinen Pass und seine Arbeitskarte ab. Dann heißt es: Arbeiten… Nach einer Stunde, besser länger (in Ausnahmen eine halbe Stunde) geht es zur Bank. Hier holt man sich seine Wuhlis ab. Mit dem Geld kann man verschiedene Angebote nutzten.

In FEZitty gibt es immer wieder Aktionen und Feste. Z.B. waren in der Woche vom 9.08.2016 bis 11.08.2016 die Olympischen Spiele in FEZitty. Und vom 23.08.2016 bis 25.08.2016 ist im Stadtzentrum Stadtteilfest und am 25.08.2016 das Stadtteilfest des Gewerbegebiets.

FEZitty ist eine riesige Stadt mit Supermarkt, Zeitung, Rathaus und sehr vieles mehr. FEZitty geht bis zum 31.08.2016 und ist für Kinder von 6 bis 14 Jahre. Es ist was für jeden dabei und es mach sehr viel Spaß.

PS: Ihr könnt auch noch ein Interview mit Spielleiter Rainer Sioda lesen.

Euer FEZblogger Florian

 

Interview mit FEZitty-Spielleiter Rainer Sioda

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Wie lange gibt es schon FEZitty?

FEZitty gibt es seit 1999 im FEZ-Berlin. Die Hauptstadt der Kinder findet in diesen Sommerferien zum 11. Mal statt. Seit 2015 gibt es FEZitty jedes Jahr.

Woher kommt die Idee FEZitty?

Die Idee FEZitty kommt aus München. Dort gibt es seit 1979 die Kinder-Spielstadt Mini-München und von dort wurde die Grundidee der Kinder-Spielstadt übernommen.

Wann haben Sie mit FEZitty angefangen?

Ich organisiere zusammen mit meinem Kollegen Martin Schneider FEZitty zum 5. Mal, also seit 2010.

Welches Jahr war Ihr Lieblingsjahr? Und Warum?

Mein Lieblingsjahr ist dieses Jahr, weil ich glaube, dass FEZitty diesmal besonders gut bei den Kindern ankommt und sie die Spielstadt besonders gut verstehen. Und die Zusammenarbeit mit dem Rathaus ist dieses Jahr auch sehr gut.

Was macht Ihnen am meisten Spaß als Spielleiter von FEZitty? 

Am meisten Freude habe ich beim Beobachten der Kinder, wie sie ihre Stadt organisieren.

Hätten Sie gerne als Kind in FEZitty gearbeitet? Und welchen Job hätten Sie gemacht?

Ja, auf jeden Fall. Ich hätte wahrscheinlich verschiedene Jobs ausprobiert.

Wenn Sie FEZitty mit 3 Wörtern beschreiben müssten, welche wären es?

Ich kann FEZitty nicht mit drei Wörtern beschreiben, aber in einem Satz: FEZitty ist eines der schönsten Ferien-Angebote Berlins.

Welche Aufgabe haben Sie als Spielleiter von FEZitty?

Ich bin für das Konzept von FEZitty verantwortlich und meine Aufgabe als Spielleiter ist die Vorbereitung und Planung von FEZitty und dann in der Ferienzeit die Leitung vor Ort.

Warum heißt das Geld eigentlich „Wuhli“?

Weil sich das FEZ (daher der Name FEZitty) in der Wuhlheide (daher Wuhli) befindet.

„Eigentlich fangen die Ferien erst dann richtig an, wenn FEZitty startet“

Ein Gastbeitrag von jup! Berlin-Jugendredakteurin Natalie

Spiel, Spaß und Spannung im FEZ! Vom 25.07 bis 31.08.2016 sind alle Kinder zwischen 6 und 14 Jahren herzlich in die Spielstadt FEZitty eingeladen. Auch jup!-Redakteurin Natalie war bei der feierlichen Eröffnung mit der Staatssekretärin für Jugend und Familie, Sigrid Klebba, letzte Woche dabei.

Das FEZ Berlin – bei dem Namen klingelt es in den Ohren vieler Berliner*innen. Doch beim erklingen des Wortes FEZitty zeichnet sich ein dickes Fragezeichen auf den Gesichtern der meisten Menschen ab.

FEZitty – Kinder bauen sich ihre Stadt

Rathaus, Supermarkt, Stadtreinigung und Hühnerhof, hier lassen sich alle wesentlichen Merkmale einer waschechten Stadt wiederfinden. Egal, wofür sich die Kinder interessieren, hier werden sie mit Sicherheit fündig. Ursprünglich stammt die Idee der Spielstadt aus München. Sie wurde in den 1990 Jahren entdeckt und anschließend auch in Berlin eingeführt. Neben Rathaus, Supermarkt, Jobcenter und Bank im Stadtzentrum lässt sich draußen im Neuland ein riesiges Wasserbecken finden, das an besonders heißen Tagen auch für eine kühle Erfrischung zur Seite steht. Direkt gegenüber schließt sich das Gewerbegebiet an. Aus Ton, Holz oder anderen Materialien werden hier Produkte hergestellt, die im Nachhinein im Supermarkt oder stadteigenen Café verkauft werden. Der mächtige Wald säumt die hintere Hälfte der Spielstadt und bietet neben vielen schattigen Plätzen einen großen Stall mit 100 Hühnern, die am Tag rund 80 Eier legen, das Forscherland und ein kunterbuntes Zirkuszelt, in dem die jungen Sprösslinge sportlich aktiv werden können. Selbstverständlich verfügt FEZitty, genauso wie eine richtige Stadt, über seine eigene Währung, die man durch eigene Arbeit verdient und im Supermarkt oder Café wieder loswerden kann.

Wer jetzt schon denkt, das war alles – falsch gedacht, das war nur ein minimaler Einblick in die vom FEZ geschaffene Welt. Insgesamt gibt es 32 verschiedene Orte, die es sich zu besuchen lohnt, mit 100 unterschiedlichen „Jobs“.

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Wer darf mitmachen und wie viel kostet die Teilnahme?

Im Zeitraum vom 25.07 bis 31.08.2016 lädt das FEZ zum elften Mal alle Kinder zwischen 6 bis 14 Jahren in die Spielstadt FEZitty ein. Montags bis Freitags von jeweils 10 bis 17 Uhr sind die Türen geöffnet. Eine vorzeitige Anmeldung ist nicht nötig und für 3 Euro pro Person wird jeder augenblicklich in das Spiel mit involviert (Wochenausweis: 8 Euro, Dauerausweis: 25 Euro).

Warum lohnt es sich, bei FEZitty mitzumachen?

Falls Sie sich als Elternteil nun fragen, wieso und weshalb Ihr Kind FEZitty besuchen sollte, folgt hier die Erklärung:

  • Spaß! Welches Kind erfreut sich nicht daran, mit Gleichaltrigen durch den Wald oder um das Wasserbecken zu hopsen, neue Dinge auszuprobieren und selbstständig Projekte in Angriff zu nehmen? Eben!
  • Lernen leichtgemacht! Wieso bei strahlendem Sonnenschein ein Buch lesen, wenn es in FEZitty genau so gut geht? „Durch das Prinzip der Spielstadt werden komplexe Sachverhalte in eine Erlebniswelt gepackt, die es den Kindern ermöglicht Wirtschaftskreisläufe, Geldkreisläufe und politische Systeme selbst zu erleben. Sie werden so spielerisch an die Welt der Erwachsenen herangeführt und erfahren, was es bedeutet, in einer demokratisch aufgebauten Stadt aufzuwachsen“, erklärte Projektleiter Rainer Sioda bei der Pressekonferenz.
  • Verantwortung! Für viele junge Menschen ist das ein Fremdwort. Viele Teenager wissen oftmals nicht, was es bedeutet, arbeiten zu gehen und sein eigenes Geld zu verdienen. Umso besser, wenn es ihnen schon im frühen Alter auf spielerische Weise nahe gebracht wird. Laut Projektleiter Rainer Sioda seien viele Kinder am Ende der Sommerferien sogar so motiviert, dass sie beginnen, sich in ihrer Schule oder in der Politik zu engagieren.

Wenn es Sie und Ihr Kind also nach draußen an die frische Luft zieht, besuchen Sie FEZitty!

Europa-Graffiti in FEZitty mit Luxemburger Freiwilligen

Während der Sommerferien öffnet im FEZ-Berlin die Spielstadt FEZitty ihre Tore, in diesem Jahr bereits zum 10. Mal. In der Hauptstadt der Kinder wird der Sommer genossen, gearbeitet und eigenes Geld, die Wuhlis, verdient. Aber es wird auch gelernt und zwar in der FEZitty-Uni. Hier erwarten die Student/innen nationale und internationale Dozent/innen. Die FEZblogger haben das „Europa Graffiti“-Seminar besucht:

Europa-Grafitti in der FEZitty-Uni

Eine Gruppe von Jugendlichen aus Luxemburg ist hier in Berlin, und sie arbeiten als Dozent/innen in FEZitty. In der Uni gibt es seitdem in der Europa-Fakultät eine Graffiti-Stelle, wo sie gemeinsam mit Kindern Stühle in Landesfarben und mit typischen Symbolen des jeweiligen Landes gestalten. Für Deutschland sind es beispielsweise die Berliner Skyline mit Fernsehturm und Reichstag. Einige entwerfen die Vorlagen, die anderen sprühen dann. 

Hier findet ihr ein paar Bilder der Stühle:
Der Frankreich-Stuhl Der Irland-Stuhl
Europastühle in FEZitty

Serge aus Luxemburg


Ich war in der FEZiity-Uni und habe den Dozenten Serge befragt: Er kommt aus Luxemburg und ist seit einem Monat hier in Deutschland. Seine Motivation: Er wollte gern einmal etwas Neues sehen und dafür ist Berlin genau richtig!
Ihm gefällt die Hauptstadt der Kinder im FEZ-Berlin sehr gut und er mag es, mit den Kindern Graffiti zu sprayen. Über den SNJ (Service National de la Jeunesse), den Luxemburgischen Jugendfreiwilligendienst, ist er auf FEZitty in einem Jugendzentrum aufmerksam geworden.


Ein freiwilliges soziales Jahr machen viele, auch in Deutschland, häufig nach dem Schulabschluss. Um praktische Erfahrungen zu sammeln und mal zu gucken, wie es ist, sich um sich selbst zu kümmern und arbeiten zu gehen. Diese Gruppe an Jugendlichen nutzt die Gelegenheit, ein anderes Land und seine Kultur kennenzulernen sowie ein bisschen besser Deutsch zu lernen.

 

Luxemburger Freiwillige (v.l.n.r.): Serge,  Joao, Eliana, Katia und DavidSerge erklärt, er findet Luxemburg und Deutschland ganz unterschiedlich:
Dort ist alles anders. Hier in Berlin ist viel mehr los als in seiner Heimat. Obwohl man in Luxemburg eine „andere Sprache“ spricht, hat Serge kein Problem mit der deutschen Sprache. Er sagt Luxemburgisch ist eher ein Dialekt.


Noch zwei Tage wohnt er in seiner Berliner WG, dann geht’s wieder nach Luxemburg, in eines der kleinsten Länder der Welt.

Text: Alma, Interview: Laura, Fotos: Alma, Andreea und Felix

Das TV-Studio bei FEZitty

Ein Erfahrungsbericht von Ole

Unser Team war ganze 6 Wochen in der Spielstadt FEZitty.

FEZitty ist eine Stadt für Kinder von 6-14 Jahren, die die ganzen Sommerferien über im FEZ-Berlin statt findet.

Nun, Tamino und ich haben beide im TV-Studio von FEZitty gearbeitet, Tamino als Moderator, ich als Produzent.

Dies war eine sehr spannende, aber auch stressige Arbeit.

In FEZitty ist (fast) alles wie in einer echten Stadt, wenn mann Arbeitet verdient mann pro Stunde 5 “Wuhlis” (die Währung in FEZitty), die mann dann im Restaurant für Essen und Trinken ausgeben kann, oder im Markt für Spielzeug, Bücher, etc.. Außerdem gibt es auch diverse Freizeit Angebote, wie zum Beispiel den Autoverleih, den Bootsverleih, dem Zoo einen Besuch abstatten, sich eine Zirkus-Vorstellung ansehen u.v.m.

 

Im TV-Studio gab es folgenden Grund-Sendeplan:

  • NACHRICHTEN AUS FEZitty UND ALLER WELT
  • WETTER
  • WERBUNG
  • IN-TEAM
  • TALK BAROCK
  • TV-TEAM ON TOUR (NUR FREITAGS)

So sah ein ganz normaler Tag aus:

  • EINTREFFEN BEVOR DAS FEZ ÖFFNET
  • BIS ZUR ÖFFNUNG AUSRUHEN
  • WENN DIE ERSTEN KINDER KOMMEN BEGINNT DER ARBEITSTAG
  • ZUERST WERDEN NOCH ALLE CLIPS GEFILMT DIE WIR FÜR DIE SENDUNG AN DIESEM TAG BRAUCHEN (DAS MUSS BIS 12 UHR GESCHEHEN)
  • UM 13 UHR WIRD DIE SENDUNG GEZEIGT
  • DANACH PRODUZIEREN WIR WERBESPOTS FÜR FIRMEN UND NACHRICHTEN FÜR DEN NÄCHSTEN TAG
  • DANN IST UM 17 UHR STUDIO SCHLUSS

Außerdem waren auch Maria und Johannes dabei, Sebastian und Alexandra haben auch ab und zu bei uns gearbeitet.

Es war auf jeden Fall eine sehr schöne und spannende Zeit und ich denke das es auch jedem der hier gearbeitet hat gefallen.

Ole