Alles Familie! – In dieser Ausstellung im FEZ-Berlin ist Mitmachen und Anfassen erlaubt.

Diesmal waren die FEZblogger in der Ausstellung Alles Familie! – Eine Mitmachausstellung für Kinder. Die Ausstellung wurde vom Alice – Museum für Kinder im FEZ-Berlin entwickelt.

Eine Hochzeit kann das Familienleben verändern und ist ein besonderer Tag – Die FEZblogger üben schon einmal

Eine Hochzeit kann das Familienleben verändern und ist ein besonderer Tag – Die FEZblogger üben schon einmal.

Das Alice hat 2005 mit der Planung der Ausstellung „Alles Familie!“ angefangen und 2007 wurde sie schließlich erstmals eröffnet. Seitdem war sie in Europa unterwegs, ist nun zurück an ihrem Heimatort und noch bis zum 18. Dezember 2016 im FEZ-Berlin zu sehen. In diesen Jahren hat sich einiges verändert und so ist die Ausstellung noch einmal ganz anders aufgebaut als vor 8 Jahren und erweitert worden.

In der Ausstellung können Grundschulkinder und Familien sich einmal mit einem Thema beschäftigen, von dem sie denken, das sie es gut kennen: Die Familie. Aber sie werden feststellen, dass Familie für jeden etwas anderes sein kann. Besonders ist auch, dass die Kinder die Perspektive der Erwachsenen einnehmen. Das ist einmalig! Und super toll ist auch, dass man hier überall etwas machen und fast alles anfassen und ausprobieren kann. Das macht viel Spaß!

Einerseits gibt es Räume, wo es um das Familienleben im Allgemeinen geht. Z.B. gibt es ein Familiengericht, in dem man ein Computerspiel spielen kann, welches simuliert, dass der Besucher bzw. die Besucherin selbst Familienrichter/in sein kann. Hier kann man zwischen drei Antwortmöglichkeiten entscheiden. Zum Vergleich erscheint dann die originale Antwort des Gerichts. Auch das Thema Gewalt in Familien spielt eine Rolle in einem geschützten Bereich. In einem weiteren Raum ist eine Hochzeitsituation aufgebaut, wo man auch selber dann ein Foto machen kann. Das haben wir natürlich gleich einmal gemacht, wie Ihr oben seht! In der Stressmaschine wird man selbst zu Mutter oder Vater, muss in kürzester Zeit den Einkauf auspacken, die Waschmaschine ausschalten, das Kind beruhigen und den Tisch decken. Außerdem geht es in der Ausstellung auch um Enkel und ihre Großeltern und man entdeckt Familien auf der ganzen Welt.

Anderseits wurden für die Ausstellung zehn Familien mit unterschiedlichen Familienmodellen interviewt. In der Ausstellung wurden die Namen von den Familien geändert. Das Alice-Museum hat für jede Familie einen spezifischen Raum entwickelt, in dem ihr übliches Familienleben stattfindet. Das ganze ergibt eine Art Labyrinth, denn Familie kann auch mal sehr verwirrend sein.

Einige Familien stelle ich Euch hier mal vor, einiges seht ihr auch in den Fotos: Für die Familie Größer wurde zum Beispiel eine Waschküche gebaut, weil die Familie aus zehn Menschen besteht und daher sehr viel Wäsche anfällt. In der Familie Jünger ist die 13 Jahre alte Jennifer Schwanger geworden. Deswegen wurde für die Familie ein Kinderzimmer eingerichtet mit einer Wickelkommode. Die Familie Riesenzahl ist eine fünfköpfige türkische Familie. Ihre Wurzeln liegen in dem kleinen türkischen Dorf Gökceharman. Was es heute längst nicht mehr gibt, jedoch haben die Familien aus dem Dorf noch Kontakt zueinander. Sie haben eine Webseite gegründet, über die sie den Kontakt halten können. Sie machen auch regelmäßig „Familientreffen“. Familie Zweierlei ist eine binationale Familie, wo es oft kulturelle Unterscheide zu beobachten gibt. Deswegen wurde eine Küche gebaut, weil es ja auch um das Essen gehen kann. Die Familie Regenbogen ist eine gleichgeschlechtliche Familie, die aus zwei Müttern und zwei Zwillingen besteht. In der Familie Handfest sind die Eltern und das älteste Kind gehörlos. Aber die zwei jüngeren Kinder können hören. Familie Zweig ist eine Patchworkfamilie, die aus einer Mutter und ihren zwei leiblichen Kindern und dem Vater mit seinem leiblichen Kind besteht. In ihrem Raum ist ein begehbarer Baum, der sich aus verschiedenen Hölzern zusammensetzt. Auf den Hölzern stehen Familienmitglieder. Gerade das zeigt noch einmal, wie verschieden Familien sein können.

Ein Besuch von „Alles Familie!“ lohnt sich auf jeden Fall! Die Ausstellung wird zwar für Kinder von 6-12 Jahren empfohlen, aber hier kommt wirklich jeder ab dem Vorschulalter, also die ganze Familie, auf seine Kosten. Und an den „FEZ MACHEN!“-Wochenenden ist der Eintritt für die Ausstellung sogar im Tagesticket inklusive.

Euer FEZblogger
Florian

Der Muttertag – Der Ehrentag jeder Mutter

365 Tage im Jahr, 7 Tage in der Woche und 24 Stunden am Tag immer verfügbar sein – eigentlich der härteste Job der Welt. Trotzdem begleitet uns unsere Mutter fast unser gesamtes Leben. Von der Geburt bis zum Erwachsenwerden – unsere Mutter ist immer für uns da. Sie erlebt unseren ersten Tag im Kindergarten, unsere Einschulung, begleitet uns beim Erwachsenwerden, der ersten großen Liebe und unserem ersten Beruf. Aber wann danken wir unserer Mutter? Natürlich am Muttertag! Das ist der Tag, an dem unsere Mutter im Mittelpunkt steht.

Foto: Kristin

Foto: Kristin

Der Muttertag ist jeweils am zweiten Sonntag im Mai. So auch am 8. Mai dieses Jahres. An diesem Tag können sich Kinder bei ihrer Mutter für ihre Fürsorglichkeit bedanken oder sie mit einem kleinen Geschenk überraschen. In diesem Artikel möchte ich euch die Geschichte des Muttertags näherbringen, euch Ideen geben, wie man einen gelungen Ehrentag der Mutter gestalten kann und Tipps für ein Geschenk geben.

Die Geschichte des Muttertags

Es gibt Hinweise, die ein Fest zu Ehren der Mütter bereits in der griechischen Antike erahnen lassen. Im Frühling jedes Jahres wurde zu dieser Zeit Göttermutter Rhea, die unter anderem auch als Göttin der Mutterschaft galt, geehrt. Im 13. Jahrhundert gab es dann in England erstmals einen so genannten „Mothering Sunday“, bei dem während eines kirchlichen Festtags den Müttern gedankt wurde. Dieser Brauch hielt sich bis zum 17. Jahrhundert.

Als eigentliche Begründerin wird jedoch Anna Marie Jarvis genannt, die mit dem „Memorial Mothers Day Meeting“, in Erinnerung an ihre verstorbene Mutter, 1907 den ersten Muttertag feierte. Im Jahr 1914 galt der Muttertag dann erstmals als nationaler Feiertag in den USA.

In Deutschland sorgte Werbung von Blumenläden, die die Menschen mit dem Motto „Ehret die Mütter“ anlockten, für eine erstmalige Erwähnung in Deutschland. Jedoch benannten diese den Muttertag als „Tag der Blumenwünsche“. Das war im Jahr 1922. So konnte sich dieser Ehrentag der Mütter auch langsam in Deutschland etablieren.

So sieht ein gelungener Muttertag aus

Am Muttertag sollte die Mutter im Mittelpunkt stehen und die Familie sollte die tägliche Arbeit, die meist nicht wahrgenommen wird, würdigen, indem man diese Arbeiten einmal selbst verrichtet. Auch im FEZ-Berlin kann man einmal in die Rolle der Mutter oder des Vaters schlüpfen. In der so genannten „Stressmaschine“ der Ausstellung „Alles Familie!“ im Alice – Museum für Kinder muss man verschiedene Alltagssituationen meistern. Also sollte der Tag der Mutter für die Mütter selbst so angenehm wie möglich gestaltet werden. Man kann beispielsweise der Mutter das Frühstück ans Bett bringen oder eine besondere Unternehmung mit der Mutter planen. Doch auch ein kleines Geschenk kann der Mutter eine Freude bereiten.

Mögliches Muttertagsgeschenk

Bei einem Muttertagsgeschenk ist eigentlich nur eines wichtig: Es muss von Herzen kommen. Das heißt, dass ein Geschenk nicht die teure Pralinenpackung aus dem Süßwarengeschäft oder eine Torte aus der Konditorei nebenan ist. Ein gutes Geschenk kann auch ein selbst gepflückter Blumenstrauß oder eine selbst gebastelte Grußkarte sein. Aber auch ein eigenes Gedicht kann überzeugen und die Mutter beeindrucken.

Jedoch solltet ihr nicht nur am Muttertag eure Liebe zu eurer Mutter zeigen. An jedem Tag ist eure Mutter für euch da. Deshalb ist jeder Tag Muttertag.