12 Monate, 52 Wochen und 365 Tage – Das erwartet uns im Kalenderjahr 2017

Mit dem Start ins neue Jahr geht für viele Schüler*innen und Erwachsene der Stress wieder los: Die Ferien gehen vorbei und die nächsten freien Tage liegen erst mal in weiter Ferne. Bevor wir uns in den Osterferien wieder entspannen können, müssen wir noch Februar und März überstehen. Und da wären wir schon beim Thema: Diejenigen, die sich gut auskennen, wissen, dass der Februar nur 28 Tage lang ist. Warum das so ist und was ihr noch über dieses Kalenderjahr wissen müsst, erfahrt ihr hier im Blog-Beitrag.

Erstmal sollte man wissen, dass ein Jahr eigentlich 365,25 Tage dauert. Das ist nämlich genau die Zeit, die die Erde benötigt, die Sonne zu umkreisen. Natürlich ist es nicht möglich, nach 365 und einem viertel Tag das Jahr zu beenden, deswegen wird alle vier Jahre ein weiterer Tag rangehangen. Diese Jahre mit einem 29. Februar und somit 366 Tagen bezeichnen wir als „Schaltjahre“. Das letzte dieser Schaltjahre war das Jahr 2016 – also das vergangene. Der Ursprung dieser Regelung liegt im 16. Jahrhundert, als der julianische Kalender durch den heute verwendeten gregorianischen Kalender ersetzt wurde.

Natürlich gibt es auch dieses Jahr wieder reichlich Feiertage und sogar eine kleine Besonderheit: Im April starten wir mit Karfreitag und Ostermontag am 14. bzw. 17. April dieses Jahres. Im Mai freuen wir uns auf den Tag der Arbeit – wie immer am 1. Mai. Christi Himmelfahrt findet am Donnerstag, dem 25. Mai, statt. Einen langes Wochenende ist mit einem zusätzlichen Brückentag am Freitag gesichert. Pfingstmontag findet am 5. Juni statt. Den nächsten Feiertag für die Berliner*innen gibt es dann am 3. Oktober, dem Tag der Deutschen Einheit. Mehr zum 3. Oktober erfahrt ihr in meinem Blog-Beitrag vom letzten Jahr. Und jetzt zur Besonderheit: In diesem Jahr findet die Feier zu 500 Jahre Reformation statt und deswegen gilt der Reformationstag (30. September) als Feiertag für alle Bundesländer. Sonst haben die Berliner*innen an diesem Tag nicht frei.

Und dann ist das Jahr schon fast wieder um! Mit den beiden Weihnachtsfeiertagen können wir uns über die letzten beiden Feiertage in diesem Jahr freuen. Aber auch bei den Ferien gibt es dieses Jahr eine Besonderheit: Die Osterferien werden um eine Woche verkürzt, dafür gibt es aber eine Woche Pfingstferien im Juni.

Ich hoffe, Ihr übersteht die ersten anstrengenden Wochen in diesem Jahr. Natürlich könnt diese freien Tage und Ferien im FEZ verbringen. Wie jedes Jahr finden viele abwechslungsreiche Veranstaltungen und Aktionen statt. Zum Beispiel könnt Ihr in den Sommerferien eine spannende Reise ins Mittelalter wagen und in den Pfingstferien die Aktion „ACH-SO-GEHT-DAS“ besuchen. Dabei lernt Ihr etwas über viele wichtigste Alltagstipps. Über sehenswerte und hörenswerte Ereignisse und Veranstaltungen werden wir Euch auf unseren Blog immer auf dem Laufenden halten. In diesem Sinne: Genießt den Start ins neue Kalenderjahr!

Der große Rückblick auf das FEZblogger-Jahr 2016

Am 11. Dezember war es soweit: Die FEZblogger verabschiedeten sich mit dem letzten Treffen vom Jahr 2016. Ich möchte mit Euch nochmal auf dieses Jahr zurückblicken und die Highlights Revue passieren lassen. Anschließend werfen wir noch einen Blick auf das diesjährige Weihnachtsfest und natürlich auf die Feierlichkeiten zu Silvester.

Das FEZblogger-Jahr 2016 begann am 10. Januar mit unserer Berichterstattung über FEZ MACHEN!. In Almas Blogbeitrag erfahrt Ihr mehr darüber. Ein Interview mit Projektleiter Rainer Sioda findet Ihr bei den FEZblogger-Interviews. Unsere anderen Reporter*innen haben über Hintergründe rund um das FEZ berichtet. Dazu wurde auch FEZ-Geschäftsführer Thomas Liljeberg-Markusetsführer Thomas Liljeberg-Markuse befragt.

Mit den FEZbloggern ging es dann Anfang Mai weiter und zwar mit dem „musikfestival klangwelten“, das von der Landesmusikakademie veranstaltet wurde. Neben der Veranstaltung haben wir auch über die Geschichte der Musik berichtet. Florian gab in seinem Beitrag Tipps für selbst gebackene Musikinstrumente. Anna und Kevin gaben Euch darüber hinaus Tipps, wie ihr Stress und Langeweile vermeiden könnt. Werft doch ein Blick in die Artikel!

Der 19.3. stand ganz im Zeichen des Osterfestes im FEZ-Berlin. Anna berichtete über das Oster-Programm im FEZ und Florian über tolle Tipps zur Osterzeit. Im exklusiven FEZblogger-Interview wurde FEZ-Pädagogin Iveta Tacke von uns befragt. Des Weiteren haben wir ein Blick auf Ostertraditionen weltweit geworfen.

Auch der fünfte Monat dieses Jahres hat es ebenfalls in sich: Nachdem wir am 7.5. die Möglichkeit hatten, über die Jugendweihe im FEZ zu berichten, ging es am 29.5. um den Kindertag. Neben dem Beitrag zur Veranstaltung im FEZ (Das Weltspieltagsfest) haben wir sogar eine Umfrage unter vielen Kindern und Erwachsenen zum Thema Kinderrechte durchgeführt.

Am 19.6. stand das FestiWal im FEZ-Berlin und damit der Bezirk Marzahn-Hellersdorf im Focus unserer Berichterstattung. Parallel zum FestiWal gab es auch beim Langen Tag der StadtNatur viel zu erleben. Auch über Feldbahn und Parkeisenbahn haben wir berichtet. Blogger Kevin hat sich in seinem Beitrag über die Neueröffnung des Badesees gefreut.

Auch das gab es auf unserem Blog: FEZblogger Florian hat Mitte Juli die Jugendmesse YOU besucht und damit die Kategorie FEZblogger unterwegs ins Leben gerufen. Am 18. September, nach der Sommerpause ;), haben wir ihm das nachgetan: Wir waren nämlich auf dem Weltkindertagsfest auf dem Potsdamer Platz und haben ausführlich darüber berichtet. Da schon eine Woche vorher die U18-Wahl für die Abgeordnetenhauswahl in Berlin stattfand, haben wir auch darüber berichtet.

Die zweite Hälfte des FEZblogger-Jahres 2016 war zwar kürzer, aber wir haben uns trotzdem häufig getroffen und viele Texte verfasst. Hier der Kurzüberblick:

Die erste große Veranstaltung, die wir besucht haben, fand Anfang Oktober statt. Wie der Name ALL das GLÜHT schon vermuten lässt, ging es um das Weltall und die Raumfahrt. In den Herbstferien diesen Jahres haben wir uns wieder auf die Halloween-Veranstaltung im FEZ-Berlin gestürzt. Eines meiner Highlights war die Modellbahnausstellung, bei der viele Aussteller ihre handgefertigten „Meisterwerke“ präsentiert haben. Besonders schön war auch die Veranstaltung, die wir bei unserem letzten Treffen besucht haben: Das 20. Puppentheaterfest. Wir haben mehrere unterschiedliche Theaterstücke besucht und dabei nur positive Eindrücke erhalten. Was heute passiert ist, lest ihr in den Beiträgen von Anna, Florian und Anton.

Und wenn ich schon dabei bin, möchte ich mich für die tolle Arbeit unserer FEZblogger bedanken, die innerhalb dieses Jahres mehrere Dutzend Artikel mit mehreren Tausend Wörtern verfasst haben. Uns haben in dieser Zeit viele FEZblogger unterstützt: Anna, Kevin und Kristin sind schon länger dabei. Jakob und Alma haben uns bei FEZ Machen! einmalig geholfen. Vielen Dank dafür! Und natürlich geht dieser Dank auch an Florian, der uns seit März unterstützt, und an Anton, der seit den Sommerferien in unserer Redaktion arbeitet. Denn er hat viele Stunden investiert, um unser Video zu produzieren, in dem wir die FEZblogger vorstellen. Darüber haben wir uns natürlich sehr gefreut.

Und abschließend ein Blick auf Weihnachten und Silvester. Wir hoffen, Ihr könnt das Weihnachtsfest im Kreis eurer Familie genießen und dass Ihr viel Spaß beim Besuch des Kinderweihnachtsmarkt im FEZ habt. Am 31.12. beginnt dann mit Silvester das neue Jahr und für uns ist auch das alte Jahr Geschichte. Ich hoffe, Ihr hattet viel Spaß beim Lesen unserer Beiträge und dass Ihr immer mal wieder auf unserer Seite vorbeischaut.

Es wäre schön, wenn das FEZ-Berlin uns ermöglicht, das Projekt im nächsten Jahr fortzuführen. Wir freuen uns darüber, dass Julia und Felix uns in dieser Zeit betreut und tatkräftig unterstützt haben. Wir sind in dieser Zeit immer mehr zusammengewachsen und würden es schade finden, wenn das Projekt und unsere Zusammenarbeit an dieser Stelle enden würden.

Tradition trifft auf Vielfalt – Die Geschichte des Puppentheaters

Heutzutage begeistern die kleinen Figuren Zuschauer*innen auf der ganzen Welt. Auch im FEZ-Berlin gab es, während des 20. Puppentheaterfestes, eine große Zahl an Puppentheaterstücken, die besucht werden konnten. Groß war auch der Andrang der großen Zuschauer*innen. Mehr dazu lest Ihr in Florians Beitrag. Aus einfachsten Mitteln werden beim Figurentheater tolle Inszenierungen. Da lohnt es sich doch, einen Blick in die Geschichtsbücher zu werfen. Denn schon vor vielen Jahrhunderten begann die Geschichte der Figuren und Puppen.

Foto: pixabay.com

Foto: pixabay.com

Schon bei den antiken Griechen und bei den alten Ägyptern gab es Erwähnungen von beweglichen Figuren. Platon, ein griechischer Philosoph, beschrieb in seinen Schriften Figuren, die an Fäden hingen. Er benutzte sie als Bild, um die menschliche Abhängigkeit darzustellen. Auch in China wurden solche Spielfiguren vor über 1.000 Jahren erwähnt.

Im Mittelalter, viele Jahrhunderte später, gewannen Puppenspiele an kultureller Bedeutung. Vor allem an religiösen Feiertagen wurden sie benutzt, um christliche Glaubensinhalte unters Volk zu bringen.

Das Interesse wuchs stetig: Das Puppentheater verbreitete sich in die ganze Welt und gewann an Bedeutung. Um Wissen zu vermitteln und Erfahrungen zu gewinnen wurde die Kunst des Puppentheaters sogar bald an Schulen gelehrt. In Berlin an der Ernst-Busch-Hochschule und in Stuttgart gibt es sogar einen Studiengang, in dem man das Figurentheater spielen professionell erlernen kann. Einige Darsteller, die wir kennengelernt haben, waren sogar dort und haben ihr Können dort erlernt. Beispielsweise

Ziemlich sicher wird die Faszination um die kleinen Figuren ewig bestehen. Wie wir aus der Geschichte lernen konnten, war das Puppentheater nie nur für kleinere Zuschauer*innen gedacht. Es ist für alle Menschen gedacht, die sich an den verschiedensten Inszenierungen und Inhalten erfreuen können.

Euer David

Ein Verkehrsmittel voller Wunder – Die Geschichte der Eisenbahn

Am ersten Wochenende nach den Herbstferien ging es im FEZ mit dem nächsten Highlight weiter: Vom 4. bis zum 6. November fand die Modellbahnausstellung statt und damit gab es im FEZ-Berlin eine Veranstaltung rund um das Thema Eisenbahn. Grund genug für uns ein Blick auf die lange Geschichte dieses weltbewegenden Verkehrsmittels zu werfen. Wir erklären Euch den Weg von der ersten Minenbahn, über die Pferdestraßenbahnen bis zu modernen Hochgeschwindigkeitszügen.

Foto: Kevin

Foto: Kevin

Schon vor Jahrtausenden benutzen Menschen den Vorteil von Spurrillen. Kluge Menschen erkannten, dass Karren in solchen Spurrillen deutlich einfacher zu bewegen waren. Vor einigen Jahrhunderten entwickelten sich dann die ersten Schienen, die unter anderem für den Bergbau verwendet wurden.

Aber um schwerere Lasten noch schneller zu transportieren, musste eine Alternative her.  1769 wurde dann von James Watt die erste Dampfmaschine entwickelt, aber nicht für die Schienen, sondern für die Straße. Jedoch stellte sich heraus, dass das Gefährt als zu groß und zu unbeweglich war. Aber seine Idee wurde wieder aufgegriffen. Und zwar von Ingenieuren, die das Potential einer solchen Maschine für die Schienen erkannt haben. Trotz vieler Niederschläge gaben die Lokomotivbauer nicht auf, so dass 1825 die erste Eisenbahnstrecke der Welt fertiggestellt wurde. Sie führte von Liverpool nach Manchester (England). George Stephenson plante die Strecken und baute die ersten Lokomotiven, die hier verkehrten.

Am 7. Dezember 1835 war es auch in Deutschland soweit: Es fuhr erstmals eine Eisenbahn auf deutschem Boden. Die Strecke führte von Nürnberg nach Fürth. Die „Adler“ war die erste Lokomotive, die Passagiere auf dieser Strecke transportierte. Mit einer Höchstgeschwindigkeit von bis zu 40 km/h war die Lokomotive noch weit entfernt von heutigen Zügen, aber sie übertraf die Postkutschen bei weitem.

Der Siegeszug der Eisenbahn war nun unaufhaltsam. Schon 50 Jahre später gab es die ersten Prototypen elektrischer Eisenbahnen und schon 1881 verkehrte die erste elektrische Straßenbahn auf einer Teststrecke in Berlin-Lichterfelde. Bald rasten auch die ersten Schnellzüge durch Deutschland mit Höchstgeschwindigkeiten von über 160 km/h. Die Züge wurden im Verlauf der Zeit immer schneller. Der TGV (Hochgeschwindigkeitszug in Frankreich) stellte vor wenigen Jahren mit fast  580 km/h einen Geschwindigkeitsrekord auf. Seit mehr als 100 Jahren verkehren auch Straßenbahnen und U-Bahnen in unserer Stadt.

Viele sind von der Welt der „großen“ Eisenbahn so fasziniert, dass sie ihre Begeisterung auch in kleinen Modellbahnen zum Ausdruck bringen. Im FEZ-Berlin gab es dieses Wochenende die Möglichkeit, kleine beschauliche Dampflokstrecken und Hochgeschwindigkeitsstrecken bei der 6. Internationalen Modellbahnausstellung zu bewundern. Für alle Eisenbahn-Fans war etwas dabei.

Euer David

Schaurige Herbstferien, Halloween und ein einmaliges Naturschauspiel

Nach den ersten sechs Wochen Schule haben nun die Herbstferien begonnen. Gleich zu Beginn der Ferien konntet Ihr den sogenannten „Supervollmond“ am Himmel beobachten. Aber natürlich fiebern wir alle auf den 31. Oktober hin. Dann ziehen wieder Kinder als Geister und Hexen umher. Und es heißt wieder „Süßes, sonst gibt’s Saures!“ Gleichzeitig ist es die Zeit, in der die dritte Jahreszeit, der Herbst, beginnt, welcher kurze Tage und lange Nächte nach Europa bringt.

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Halloween – Ein „Feiertag“ mit Tradition

Viele von euch freuen sich schon bestimmt auf den Halloween-Tag, denn dann wird Euer Korb, mit dem Ihr als Monster verkleidet umherstreift, wieder randvoll mit Süßigkeiten gefüllt sein. Aber wie Ihr wisst, wird Halloween nicht nur bei uns gefeiert. Dieser Tag ist bei vielen Völkern und Kulturen mit Bräuchen verbunden. Vor genau einem Jahr haben wir schon einmal über Halloween berichtet. FEZblogger Kevin hat einen Artikel über die Geschichte dieses Festes verfasst. Schaut doch mal rein!

Fakten und Zahlen zum Herbst

Mit dem 23. September kommt der Herbst in unsere Breiten. Das gilt aber nicht für unsere Meteorologen: Für sie beginnt der Herbst schon mit dem 1. September. Kalte Temperaturen und viel Regen zeichnen den Herbst aus. Aber trotzdem hat der Herbst einige beeindruckende Seiten. Und hier sind drei Fakten zur dritten Jahreszeit:

  1. Ihr denkt sicher, dass der Herbst weitestgehend nass und grau ist. Aber das muss nicht sein, denn der Herbst kann auch anders: Der sogenannte „Indian Summer“ ist eine wärme Wetterperiode im späten Herbst. Besonders auffällig ist die warme Witterung, ein blauer Himmel und eine intensive Blattfärbung.
  2. Jedes Kind weiß, dass sich die Blätter der Bäume im Herbst verfärben; das ursprüngliche Grün geht in ein Gelb oder Braun über. Der Grund dafür ist der grüne Farbstoff Chlorophyll, der für die Farbe der Blätter sorgt. Dieser wandert kurz vor Einbruch des Winters in die Stämme der Bäume.
  3. Vielleicht kennt ihr dieses Problem auch: Während des Wetterwechsel überkommt Euch ein starker Kopfschmerz. Damit seid Ihr natürlich nicht allein. Viele Menschen glauben, dass sie den Wetterumschwung spüren können. Je empfindlicher ein Mensch ist, desto mehr macht uns der Wetterwechsel zu schaffen.

Der Mond zeigt uns seine besondere Seite

In diesem Monat stehen aber nicht nur Halloween und Herbstferien im Mittelpunkt. Auch der Mond hatte im Oktober etwas Einmaliges an sich: Genauer gesagt, gab es in der Nacht vom 15. zum 16. Oktober einen „Supervollmond“ zu betrachten, das heißt, dass der Mond am Nachthimmel besonders groß und hell erschien. Die Ursache dieses Phänomens ist der kurze Abstand zwischen Erde und Mond, der in dieser Nacht nur bei rund 360.000 km (statt bis zu 384.400 km) lag. Da sich der Mond nicht auf einer Kreisbahn, sondern auf einer Ellipse, um die Erde bewegt, gibt es Stellen an den sich der Mond besonders nah an der Erde befindet. Ein allzu großen Unterschied kann man bei einem solchen Ereignis leider nicht feststellen. Trotzdem war es am ersten Ferienwochenende eine spannende Sache.

Letztendlich war schon das erste Wochenende dieser Ferien sehr ereignisreich, sodass wir uns alle auf die nächsten zwei Wochen freuen können. Und nicht vergessen: Ein Besuch der Veranstaltung „Hex, Hex – Verhext“ im FEZ-Berlin kann die Ferien noch schöner machen!

Euer FEZblogger David

Quelle: wetter.de, Berliner Zeitung

Der 3. Oktober – Warum Ihr übermorgen nicht die Schule besuchen müsst

Der nächste Feiertag lässt nicht auf sich warten. Der Tag der Deutschen Einheit ist ein bundesweiter Feiertag. Für Euch bedeutet das natürlich auch, dass die Schulen geschlossen bleiben. Ich möchte Euch erklären, was diesen Tag zum Feiertag macht und was Ihr an diesem Tag machen könnt.

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Vielleicht wisst Ihr schon, welche Ereignisse diesem Feiertag zugrunde liegen und seit wann dieser Tag gefeiert wird. Wenn Ihr noch zu den Unwissenden gehört, möchte ich das Rätsel jetzt für Euch auflösen: Der 3. Oktober 1990 ist der entscheidende Tag. An diesem Tag wurde das damals geteilte Deutschland wiedervereinigt. Jetzt könnte man sich die Frage stellen, warum Deutschland geteilt wurde? Auch die Antwort auf diese Frage ist ganz einfach: Nach dem Zweiten Weltkrieg, der am 8. Mai 1945 endete, wurde Deutschland unter den Ländern aufgeteilt, die über Deutschland gesiegt haben. Es entstanden Besatzungszonen, die von den Ländern Großbritannien, Frankreich, USA und Russland verwaltet wurden. Vier Jahre später, also im Jahre 1949, wurde aus den drei Besatzungszonen der Westmächte die Bundesrepublik Deutschland oder kurz „BRD“. Aus der russischen Besatzungszone im Osten wurde die DDR (Deutsche Demokratische Republik). Da auch Berlin unter den Besatzungsmächten aufgeteilt wurde, entstand auch dort eine West- und Ost-Hälfte. Da viele Menschen mit dem politischen System nicht einverstanden waren und wirtschaftliche Probleme hatten, flüchteten sie in die BRD. Das war ein wichtiger Grund, warum die DDR-Führung eine Mauer zwischen West- und Ost-Deutschland errichtet hat. Nachdem die Mauer 1989 nach starken Protesten der DDR-Bevölkerung gefallen ist, war auch das Ende der DDR besiegelt. Am 3. Oktober 1990 wurde Deutschland wieder zu einem Land. Deswegen feiern wir diesen Tag auch als Tag der Deutschen Einheit.

Jetzt wisst Ihr Bescheid und hier kommen noch ein paar Tipps, wie Ihr Euren freien Tag gestalten könnt. Viele von euch werden zu Dienstag einige Hausaufgaben erledigen müssen. Mein Tipp: Erledigt doch gleich die Hausaufgabe für die gesamte Wochen. Dann könnt Ihr auch an anderen Tagen vom schulfreien Tag profitieren. Natürlich müsst Ihr nicht den ganzen Tag Hausaufgaben machen. Ihr könnt mit Freunden oder der Familie Veranstaltungen in ganz Berlin besuchen. Unser Geheimtipp: Ein Besuch im FEZ-Berlin. Auch am Montag bietet das orbital-Raumfahrtzentrum des FEZ-Berlin die Veranstaltung „ALL das GLÜHT“ an.

In diesem Sinn: Genießt den freien Tag! Die FEZblogger wünschen euch viel Spaß dabei.

Berlin-Wahl 2016: Auch Kinder haben eine Stimme!

Parallel zum Weltkindertagsfest am Potsdamer Platz fanden die Berlin-Wahlen satt. Doch schon am 9. September 2016 hatten Kinder und Jugendliche die Möglichkeit, ihre Stimme bei der U18-Wahl zur Berliner Abgeordnetenhauswahl abzugeben. Diese Stimmen werden nicht gewertet, aber es ist immer spannend zu sehen, wie die Wähler*innen von morgen entscheiden würden. Hier findet Ihr alle Ergebnisse!

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Neun Tage vor der echten Wahl haben knapp 30.000 zukünftige Wähler*innen ihre Stimme abgegeben. In ganz Berlin standen an diesem Tag fast 300 U18-Wahllokale offen. Die Wählerschaft war sehr vielfältig: Nicht nur Oberschüler*innen, sondern auch sehr junge Kinder sind zur Wahl gegangen. Die meisten Wähler*innen waren zwischen 13 und 15 Jahre alt. Zudem gab es ein leichten Überhang an Jungen.

Dieses Jahr konnte die SPD leicht dazu gewinnen und konnte mit ca. 24 % den ersten Platz holen. Die Grünen liegen mit ihren 21 % nur knapp dahinter. Die CDU, die bei den Jugendlichen eher unbeliebt ist, gewann rund zwei Prozentpunkte und erreichte knapp 15 %. Die Linke konnte ebenfalls gewinnen und erhielt über 10 % der Stimmen. Die Tierschutzpartei bleibt stabil bei 9 %. Die Piraten erreichten nur noch 6 %. Die FDP (3,1 %) und die AfD (3,7 %) blieben unter 5 %. Damit wären sie nicht im Abgeordnetenhaus vertreten. Die PARTEI konnte 3,0 % für sich gewinnen, die rechtsextreme NPD 1,4 %.

Alle Zahlen findet Ihr unter www.u18.org!

Die U18-Wahlen geben Kindern, die Möglichkeit ihre Meinung zu äußern. Dabei handelt es sich um ein wichtiges Kinderrecht. Viele weitere Kinderrechte sind uns auf dem Weltkindertagsfest am Potsdamer Platz begegnet. Hier lautete das diesjährige Motto des Deutschen Kinderhilfswerks und UNICEF Deutschland: „Kindern ein Zuhause geben.“ Es ruft dazu auf, Kindern eine Stimme zu geben und ihre In­te­ressen, Rechte und Bedürfnisse in Politik und Gesellschaft zu berücksichtigen. Mehr dazu lest Ihr in Kristins Beitrag

Wir freuen uns schon auf die nächste U18-Wahl im September 2017 – dann zur Bundestagswahl.