Vorhang auf für das neue FEZbloggerjahr 2017

Das FEZbloggerjahr beginnt spannend mit „Alles Theater“!
Das Foyer ist gefüllt mit einem Geruch von Kino und Popcorn. Schon um 12 Uhr hat sich eine lange Schlange vor den Kassen gebildet. Am Samstag waren stolze 2.300 Besucher da.

Zum 17. Mal findet „Kinder, Kinder – Alles Theater“ statt, diesmal unter dem Motto „Kinder spielen und tanzen für Kinder“.

Auf einer großen Veranstaltungsfläche im Foyer sind viele Stände aufgebaut. Es gibt eine große Bühne im Zentrum. Auf einer kleinen Anhöhe spielt den ganzen Tag live ein Pianist schöne Klaviermusik. Für die Kinder gibt es ein großes Mitmachangebot. Sie können sich schminken lassen, Masken basteln oder ein Bühnenbild entwerfen.

Auf 9 Bühnen zeigen verschiedene Theater- und Tanzgruppen aus Berliner und Brandenburger Grundschulen ihre eingeübten Stücke.

Unser Reporter Florian schaute sich für euch das Stück „Frau Blume macht frei“, aufgeführt von der W-i-R Grundschule Pfefferwerk, an.

Premiere: Weihnachten in Lönneberga mit Michel

Traditionell zum Jahresende wird auf der Astrid-Lindgren-Bühne im FEZ-Berlin ein neues Stück aufgeführt. Dieses Jahr wurde mit Spannung „Michel: Weihnachten in Lönneberga“ erwartet. Unsere Redaktion war wie gewohnt wieder ganz vorne dabei und berichtet in diesem Beitrag über das äußerst gelungene Stück.

Foto: Astrid-Lindgren-Bühne im FEZ-Berlin

Schon eine Stunde vor Beginn der Veranstaltung kommen Besucher*innen ins FEZ, um die besten Plätze im Saal zu erhaschen. Kurz vor 11 Uhr bewegt sich die Masse in Richtung Saal und wir nehmen auch unsere Plätze ein. Die allbekannte Durchsage „Bitte leise sein und Handys aus“ und schon erschienen die ersten Darsteller auf der Bühne.

Die Hauptstory des Stückes besteht darin, dass Michel wie immer nur Unfug macht und dafür von seinem Vater ständig bestraft wird, indem er ihn in den Schuppen sperrt. Seine Schwester „klein Ida“ will jetzt auch in den Schuppen, um Michels selbstgeschnitzte Holzfiguren zu begutachten. Michel rät ihr, wenn sie bestraft werden will, müsse sie Blödsinn machen, damit ihr Vater sie einsperrt.

Im Laufe der Geschichte decken Michel und seine kleine Schwester auf, dass die Leiterin des Armenhauses die Armen unmenschlich behandelt und alle Spenden für sich behält und den Armen nichts abgibt. Listig bringen Michel und Ida sie zur Strecke. Doch als ihre Eltern rausbekommen, was sie getan hatten, schien Michel wieder bestraft zu werden. Ob Michel in den Schuppen muss und was aus den Armen und der bösen Armenhausleiterin geworden ist, erfahrt ihr im FEZ auf der Astrid-Lindgren-Bühne.

Noch bis zum 29. Dezember könnt Ihr Euch das Spektakel im FEZ-Berlin anschauen und danach noch bis zum 4. Advent über den kreativen Kinderweihnachtsmarkt Adventiamo schlendern.

Der Grüffelo beim 20. Puppentheaterfest im FEZ-Berlin

Beim 20. Puppentheaterfest im FEZ-Berlin ist auch dieses Jahr wieder viel los: Über 25 Vorstellungen sind über das ganze Wochenende auf unterschiedlichen Bühnen zu verfolgen. Unsere Redaktion hat sich vier Werke für Euch angesehen und versucht sie wiederzugeben.

Foto: Peter Adamik, Familienkonzert „Der Grüffelo“ von Zukunft@BPhil der Berliner Philharmoniker

Foto: Peter Adamik, Familienkonzert „Der Grüffelo“ von Zukunft@BPhil der Berliner Philharmoniker

Eine lange Schlange von interessierten Zuschauer*innen bildet sich vor der Astrid-Lindgren-Bühne, die größte, die das FEZ zu bieten hat. Um Punkt 14 Uhr ist Einlass und die Masse von Kindern und Eltern versucht, einen guten Platz zu ergattern. Unser Team hat sich bewusst in die letzte Reihe gesetzt, um am besten die Reaktionen der Zuschauer*innen einfangen zu können. Noch eine letzte Durchsage und schon wurde es dunkel. Die Masse verstummte und die Scheinwerfer gingen an…

Nun erst einmal ein paar Informationen zum Stück: Der Grüffelo (Originaltitel The Gruffalo) ist ein Kinderbuch der britischen Schriftstellerin Julia Donaldson, welches 1999 erschien und im selben Jahr auch noch in sämtlichen anderen Sprachen, unter anderem Deutsch, herauskam. Das Buch wurde zu einem weltweitem Bestseller und in Großbritannien gilt es sogar als moderner Kinderbuchklassiker. In der Aufführung im FEZ spielten und sprachen 4 Darsteller*innen mehrere Figuren und Gegenstände. Die Gruppe heißt Hans Wurst Nachfahren.

Aber jetzt weiter mit dem Stück: Die Story besteht aus zwei Teilen und zwar, dass eine kleine Maus durch den Wald spaziert und auf verschiedene Tiere trifft und dass die besagte Maus mit dem Grüffelo den gleichen Weg wieder zurück läuft.
Auf dem ersten Weg entgeht die Maus sämtlichen Tieren, die sie fressen wollen, indem sie ihnen erzählt, dass sie sich gleich mit dem Grüffelo trifft, von dem sie zu dem Zeitpunkt noch nicht weiß, dass er existiert. Jedem dieser Tiere beschreibt sie den Grüffelo als hässliches, behaartes Wesen mit einer giftigen Warze und dass er am liebsten das Tier isst, mit dem die Maus gerade spricht.
Im zweiten Teil taucht aus dem Hintergrund dann wirklich der Grüffelo auf und will die Maus auch essen. Aber so listig wie die Maus ist, sagt sie: „Alle Tiere im Wald fürchten sich vor mir.“ Daraufhin gehen sie zusammen durch den Wald und jedes Tier sieht nur den Grüffelo und rennt fürchtend weg, sodass der Grüffelo denkt, dass die Tiere wirklich vor der Maus Angst haben, aber in Wahrheit haben sie vor dem Grüffelo Angst. Am Ende lässt er die Maus am Leben.

Das Stück ist eine Kinderkomödie, die es auf jede Fall wert ist, sie zu sehen.