„Kümmel öffne Dich“ – „Weizen öffne Dich“ – „Sesam öffne Dich“

Ali Baba und die 40 Räuber beim 20. Puppentheaterfest im FEZ

Beim 20. Puppentheaterfest im FEZ-Berlin (mehr dazu in Florians Beitrag) wurde unter anderem das Theaterstück „Ali Baba und die 40 Räuber“ aufgeführt. Für Euch war ich vor Ort und habe hier ein paar Informationen zu der wunderbaren Vorführung.

Foto: David

Foto: David

„Ali Baba und die 40 Räuber“ ist eines der schönsten Märchen aus Tausendundeiner Nacht. Jeder hat bestimmt schon einmal von dem Märchen gehört. Mindestens von dem Zauberwort, durch den sich ein Felsen auf magische Weise öffnet. Von Schätzen, Mut und Abenteuern erzählt diese Geschichte und wurde als Theaterstück heute im Mondraum des FEZ für alle Kinder ab 5 Jahren und Erwachsene auf witzige Art und Weise aufgeführt – mit wundersamen Puppen aus Zeitungspapier…

In dem Stück und in der Geschichte geht es um den armen jungen Mann Ali Baba, der mit seiner Frau Fatima in der Wüste lebt. Als er eines Tages in den Bergen ist, sieht er, wie die 40 Räuber durch das Zauberwort „Sesam öffne dich“ in den Fels gelangen. Als sie hinausgehen, geht Ali Baba selbst in den Fels und findet dort viele Schätze. Nun weiß er, dass eine glückliche Zeit für seine Frau und ihn angebricht. Er nimmt etwas von dem Gold mit nach Hause und die beiden sind glücklich. Doch Fatima, die nicht auf die Bitten ihres Mannes eingeht, erzählt der Frau des reichen und geldgierigen Bruders von Ali Baba davon und die Geschichte nimmt ihren Lauf: Ali Baba erfährt davon, dass sein Geheimnis aufgeflogen ist und erzählt seinem Bruder, wo sich die Höhle mit dem Schatz befindet und wie er mit dem Zauberwort hinein gelangt. Sein Bruder nahm all das Gold, was er nur irgendwie tragen konnte, doch als er vor dem geschlossenen Felsentor stand, vergaß er das Zauberwort. In seiner Verzweiflung versuchte er sein Glück mit: „Kümmel öffne Dich“, „Weizen öffne Dich“ und „Kichererbsen öffnet Euch“, jedoch ohne Erfolg, sodass das Tor verschlossen blieb. Erst als die Räuber kamen, wurde der Fels wieder geöffnet. Wie die Geschichte weiter geht, erfahrt ihr in drei Wochen. Dann lüften wir das Geheimnis. Wer es bis dahin nicht aushalten kann, besucht andere Inszenierungen dieses Theaterstückes oder liest das Buch.

Das Stück wird vom marotte-Figurentheater um die 700 Mal im Jahr gespielt und ist wirklich etwas Besonderes. Nicht nur die lustige Erzählweise, sondern auch die Machart aus der die Figuren sind, ist einfach toll. Sie werden live während des Theaterstücks aus Zeitungspapier gebastelt. Die beiden, die die Geschichte erzählen, haben eine besonders freundliche, interessante und witzige Art, die auch kleinere Zuschauer begeistert. Thomas Hänsel studierte in der DDR in der Schauspielschule „Ernst Busch“ Puppenspielkunst und als er dann vor ein paar Jahren auf Rusen Kartalogu traf, war das Duo komplett.

Ich finde das gesamte Theaterstück einfach klasse, wie auch alle anderen FEZblogger, die mitgekommen sind. Danke!

Eure FEZbloggerin Kristin

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